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Eigentum an Grund und Boden abschaffen, nur noch Pachtverträge ermöglich

Michael Beck Michael Beck  •  2021-03-31  •    7 Kommentare

Antrags-Code: Vorschlag-2021-03-80

Grund und Boden sind nicht vermehrbar, daher kommt es durch die Besitzverhältnisse zu Spekulation mit diesem Gut und zur Übernutzung, dies muss verändert werden.

Staatlicher Grund und Boden darf nicht mehr veräußert, sonder nur noch unter Auflagen verpachtet werden. Damit wird der Spekulation ein Riegel vorgeschoben. Nach dem Tod des Pächters oder dem Ende einer Personengesellschaft (hier müssten genaue Grenzen gesetzt werden) fällt der Grund und Boden an den Staat zurück. Mit dem Pachtvertrag sind Auflagen bezüglich Nutzung und Ausbeutung und Wiederherstellung zu verbinden. Jetzige bestehende Besitzverhältnisse sollen nach und nah zurückgenommen werden, Modalitäten müsste man erstellen.


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  • Uwe Schmid

    Wieso nimmt sich jemand heraus, ein Stück unserer Mutter Erde sein Eigentum zu nennen?
    Der Boden sollte allen, bzw, niemandem gehören. 
    Seit 1949 steht im Grundgesetz: “Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.”
    Der derzeitige Mietwucher, die Baukosten- und Grundstückskostenexplosion dient jedoch nur wenigen, die eben Glück hatten, dass ihre Wiese zu Baugrund umgewidmet wurde, ein Grundstück oder Haus geerbt haben oder dient als Spekulationsobjekt. 
    Sollte wirklich etwas, was für jeden Menschen eine Lebens-Grundvoraussetzung darstellt, zu einer Ware verkommen, welche sich nur noch der Meistbietende leisten kann?
    Mutter Erde, der Boden gehört allen und kann nur auf Zeit geliehen/gepachtet werden.
    Mieten wären niedriger und werden an die Gesellschaft bezahlt. Wäre das nicht wirkliche, gelebte Demokratie? Die Gesellschaft entscheidet demokratisch über alle Ländereien.

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    • Bürger999

      Wir brauchen ein neues Bewusstsein für Grund und Boden! Wenn wir begreifen, dass uns Land niemals gehören kann, dass es uns nur zur Nutzung geliehen ist, werden wir es auch achtsamer behandeln und Auswüchse wie Bodenspekulation verschwinden.

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      • Peter M.

        Dennoch ist doch alles sowieso nur ein absurdes Spiel. Wenn Sie einmal alles hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun hat und unser Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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        • Sabine - Berlin (AG WOHNEN)

          Da man die Leute im consul nicht anschreiben kann um um gegenseitige Unterstützung zu bitten, versuche ich diesen Weg -- der Themenraum Gesellschaft und Soziales, mit der Untergruppe DASEINSVORSORGE bittet unseren wohnungspolitischen Vorschlag zu unterstützen - Herzlichen Dank ---https://deinepolitik.aufstehen.de/proposals/256-lebenswerte-bezahlbare-wohnungen-fur-alle

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          • Faulkater

            Ich glaube, hier liegt ein völkerrechliches Missverständnis vor: Zu früheren Zeiten, als es ausschließlich Monarchien gab, gehörte der Grund und Boden dem Monarchen. Dieser verlieh das Land weiter, gegen Zahlung einer Pacht oder der Erbringung von Frohndiensten. Mit Umwandlung vieler Staaten in Republiken wurde dieses System nicht etwa aufgehoben, sondern der Eigentümer das Grund und Bodens wurde das gesamte Staatsvolk. Auch heute erwerbe ich, wenn ich ein Grundstück kaufe, nicht etwa das Eigentum am Grundstück, sondern ich kaufe nur das Nutzungsrecht. Aus diesem Grund muss der Vertrag ja auch vor einem Notar geschlossen werden, das Recht in ein stattliches Grundbuch eingetragen werden und daher muss ich Grundsteuern zahlen.
            Daher müssen wir nicht das ganze auf Pacht umstellen, sondern nur die bisherigen "Pacht-" Regelungen anpassen.

            • Matthias Maurer

              So habe ich es bisher noch nie betrachtet. Aber es scheint zu stimmen. Eine mögliche Anpassung der "Pacht-" Regeln wäre eine deutliche Pachterhöhung mit Einführung von Freiberträgen für jede natürliche Person. Damit liessen sich Einnahmen schaffen ohne die "kleine Häuschenbesitzterin" zu belasten. Mittelfristig könnte so sogar (wenn der Erwerb von selbstgenutzten Wohneigentum wieder mehr gefördert würde) eine gerechtere Verteilung von Grund und Boden erreicht werden.

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            Dieser Vorschlag enthält keine Benachrichtigungen.