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Mindestlohn 13€!

AndDe14 AndDe14  •  2021-03-28  •    15 Kommentare
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Antrags-Code: Vorschlag-2021-03-5

Mindestlohn 13€!

Unter der Lohnsteuerklasse I oder IV bleiben bei einer 40-Std-Woche ein Monatsgehalt von 1468€ übrig bei 13€/Std. Das sollte jede Arbeit wert sein. 


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  • Migg

    Das es hier soviel Unterstützer für Hungerlohn von 13.- € gibt, hätte ich nicht gedacht.
    Wie viel von den Unterstützern hier bekommen 13.- € ?
    Bestimmt keiner.
    Wenn die Forderung 22.- € wäre, würde ich das unterstützen. Aber niemals diesen Hungerlohn!

  • Hartmut

    Ich unterstütze den Vorschlag und rege an, statt eine Zahl eine Kopplung an einen bestimmten Index zu fordern. Eine Koppelung an die allgemeine Lohnentwicklung, oder die allgemeinen Lebenshaltungskosten, mithin eine Kombination aus beiden? Schlaue Köpfe haben hier bestimmt bessere Ideen. So dass Arbeit Armut und Ausgrenzung mit gebührlichem Abstand verhindert. "Gremien" sollten allenfalls darüber hinaus gehende Mindestlöhne verhandeln.

  • Cedric

    Vollkommen richtig. In einem Land in dem so viel Geld verdient wird, sollte selbst ungelernte Arbeit einen echten Minimumstandard ermöglichen!
    Der Staat muss seiner Nachtwächterfunktion gerecht werden. Und eine gerechte Bezahlung ist bei weitem besser für das Selbstwertgefühl und die Motivation als ungerechte Gehälter die danach über Transferzahlungen aufgebessert werden müssen.

  • Sandra

    Ich möchte von meinem Lohn leben können. Ich bin nicht willentlich ohne Ausbildung aber ich habe 4 Kinder gross gezogen. Der Mindestlohn reicht kaum aus bei den explodierenden Kosten. Allein die Mieten steigen ins unermessliche. Ich kann keine Wohnung mehr allein bezahlen von dem Lohn. Ich arbeite genauso wie jeder gelernte auch

    • Judit L.

      Die besseren Herrschaften glauben ja immer, ihre Lebenszeit sei wertvoller als die von Krethi und Plethi. Das nennen sie dann Leistung und die muss sich ja lohnen.
      Dass überhaupt diese Korinthenkackerei mit einem Mindestlohn betrieben wird, spricht ja schon Bände.
      Örks.

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    • Peter M.

      Wenn Sie es einmal ihre Gedanken im Gehirn hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun haben und Ihr Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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      • Kurt Theobald

        Ich fände es besser, dass der Mindestlohn an einen öffentlichen Tarif gekoppelt wird (siehe meinen Vorschlaag: Mindestlohn gleich unterstem Lohn des Bundes-Angestelltentarifs) . Dann sind wir die leidigen wiederkehrenden Debatten um Erhöhungen los.

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        • Nico aus HRO

          Den Vorschlag an sich unterstütze ich.
          Eine konkrete Zahl finde ich jedoch schwierig, da es bundesweit, und sogar innerhalb der einzelnen Bundesländer, doch eklatante Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten (Mietspiegel etc.) gibt.
          Während man sich in Mecklenburg-Vorpommern über 13 € vermutlich freuen würde, so wäre diese Zahl in Bayern schon fast zu wenig.

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          • Faulkater

            Was wir brauchen, ist nicht nur einen Mindestlohn, sondern ein Mindestlohnsystem. Während bei einer anspruchslosen Tätigkeit (also weder körperlich schwer, noch eine besondere Qualifikation notwendig) in der heutien Zeit 13 € vielleicht gerade noch angemessen sind, sollten z.B. Pflegekräfte doch wesentlich mehr verdienen. Daher sollten die Mindestlöhne nach Qualifikationsanspruch, Verantwortung und Arbeitserschwernissen (z.B. körperlicher Schwere, Witterungseinflüssen, ungünstige Arbeitszeiten) gestaffelt werden. Und: Mindestlöhne sind keine Mindesteinkommen. Dazu benötigen wir außerdem ein bedarfs- und besitzstandsorientiertes, bedingungs- und sanktionsarmes Grundsicherungssystem.

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            • Uwe Mergel

              Es darf nicht sein, dass ein politisch verordneter Mindestlohn in spätere Altersarmut führt, was der aktuelle Mindestlohn ja tut. Wer bei der Arbeit arm dran ist, ist es dann auch im letzten Abschnitt des Daseins auf Erden, das ist beleidigend und entwürdigend. Schlimm ist es, wenn man sich trotz Arbeit nichts oder kaum was leisten kann, nicht mal eine eigene Wohnung. Meine Söhne haben das erlebt, einer immer noch. Man muss das Lohnniveau insgesamt gerechter gestalten, diese unterschiedliche Bezahlung von Berufen ist entwürdigend, ist ein Autobauer wichtiger als eine Pflegekraft, ein Maschinenbauer wichtiger als ein Schuster, Friseur etc.? Der Mindestlohn muss steigen, damit sich in heutiger Zeit Arbeit und oft weites Pendeln wirklich lohnen. Würde des Menschen und aktueller Mindestlohn passen nicht zusammen.

              • Migg

                Du hast vollkommen recht.
                Um als Mensch leben zu können sind mind. 22.-€ notwendig.
                Ich bin der Meinung, dass eine Putzfrau ist wertvoller als ein Professor, oder bürokratischer Prokurist, oder Bankangestellter, oder Makler, oder Versicherungsagent etc.
                Warum?
                Weil eine Putzfrau mit ihrer Tätigkeit dazu beiträgt, dass die Gesellschaft weiter am leben bleibt. Während ein Makler oder Bankangestellter usw. mit seiner Tätigkeit dafür sorgt, dass der Kapitalismus am Leben bleibt - obwohl beide Lohnabhängige sind. Die Menschen, die mit ihrer Tätigkeit dafür sorgen (bewußt oder unbewußt) das der Kapitalismus weiter am leben bleibt, sind ein großes Hindernis, wenn es um unsere Existenzgerechtigkeit geht.
                Auch bei den Linken gibt es dieses Hindernis.

                • Uwe Mergel

                  Mich stört schon lange der oft riesige Unterschied zwischen den Einkommen verschiedener Berufsgruppen, was machen die einen falsch, um so wenig zu bekommen und die anderen zu viel, um so belohnt zu werden? Dann soll man doch lieber eine geldfreie Gesellschaft anstreben, wo alles auch ohne Profit- Gewinndenken laufen kann, wo jeder Beruf und jede Tätigkeit geachtet wird und die Leute zufrieden sind. Ich merke das doch, hatte wenig Einkommen bei Bildungsträgern, immer nur befristete Jobs, dann oft keinen Job, bin jetzt aus Verzweiflung in eine gekürzte Altersrente gegangen und werde so finanziell doppelt bestraft.

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