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Bundeswehr: Kampfmittelbeseitigung statt Kriegseinsätze

Uwe Werner Schierhorn Uwe Werner Schierhorn  •  2021-06-13  •    1 Kommentar
Bundeswehr: Kampfmittelbeseitigung statt Kriegseinsätze
Bundeswehr: Kampfmittelbeseitigung statt Kriegseinsätze


Antrags-Code: Vorschlag-2021-06-333

Bundeswehrangehörige könnten sich qualifizieren lassen, um chemische oder nukleare Kampfmittel zu beseitigen. Die Landespolizei ist überfordert. Unterstellung Innenministerium?

Die Meere und damit auch Ost- und Nordsee sind voller Munition der Weltkriege in Form von voll geladenen Schiffen, die nach der Befüllung bewußt versenkt wurden. Das schien vor jahrzehnten die einzig praktikable Lösung zu sein. Da es sich meist um Gasgranaten handelt, also um chemische Kampfstoffe, liegen tickende Zeitbomben im wahrsten Sinne des Wortes vor uns, während wir z.B. unbefangen im Meer baden. Die Korrosion schreitet unbeirrt fort. Die Konsequenzen für Umwelt und Menschen wären drastisch. Weiterhin werden über einen Zeitraum von 70 Jahren über 50 Atomsprengköpfe vermisst, meist in den Weltmeeren. Entweder lose verstreut oder in Ubooten bzw. abgestürtzten Flugzeugen auf dem Meeresboden liegend in einer Tiefe bis zu 11 km. Das arktische Meer ist ein Friedhof von Ubooten mit Atomreaktoren. Dokumentationen belegen dies. Die Aufgaben wären riesig, wenn nicht gigantisch und verlangen die verschiedensten Qualifikationen. Es verlangt nach neuen Technologien, um bspw.: 1. einen Plutoniumkern hinter 11 km Abschirmung in Form von Meerwasser zu erkennen und damit einen Sprengkopf zu orten, 2. ein halb zerstörtes Uboot oder Flugzeug zu heben oder 3. einerseits fast durchkorrodierte Gasgranaten so SICHER wie möglich zu bergen, andererseits so SCHNELL wie möglich zu bergen, um voran zu kommen. Hier könnte sich die Rüstungsindustrie konvertieren. Bundeswehrangehörige könnten sich qualifizieren lassen. Ob sie dann dem Innenministerium zugeordnet werden müssen ist zunächst unklar.   Marine und Polizei verfügen über genügend Schiffe. Die Landespolizei ist überfordert.


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