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Bundeswehr: Infrastruktur-Schutz statt Kriegseinsätze

Uwe Werner Schierhorn Uwe Werner Schierhorn  •  2021-06-13  •    1 Kommentar
Bundeswehr: Infrastruktur-Schutz statt Kriegseinsätze
Bundeswehr: Infrastruktur-Schutz statt Kriegseinsätze


Antrags-Code: Vorschlag-2021-06-332

Bundeswehrangehörige könnten sich qualifizieren lassen, um die Infrastruktur zu schützen. Ob sie dem Innenministerium zugeordnet werden muss geklärt werden. Bundespolizei und THW sind überfordert.

„Oberleitung der Bahn gestohlen. Bahnverkehr steht still. Busse werden eingesetzt.“ „Kraftwerk gehackt – Stromausfall“. Solche Meldungen sind sehr real und werden in Dokus analysiert. Wenn der Strom ausfällt, gibt es keine Kommunikation, kein Verlehr, Chaos! Wir hier in Mitteleuropa sollten besonderes Interesse haben, da wir völlig abhängig sind von einer intakten Infrastruktur. Dokumentationen belegen dies. Es wird sicherlich gegenwärtig schon viel getan, aber es reicht bei weitem nicht aus. Zum Beispiel ist die Bundespolizei personell nicht in der Lage, 3o.ooo km Schienennetz zu überwachen, auf dem ICEs mit bis zu 300 km/h verkehren. Auch dem Technischen Hilfswerk THW fehlt Manpower. Die Aufgaben wären riesig, wenn nicht gigantisch und verlangen die verschiedensten Qualifikationen. Es verlangt nach vielen neuen Technologien. Hier könnte sich die Rüstungsindustrie konvertieren. Bundeswehrangehörige könnten sich qualifizieren lassen. Ob sie dann dem Innenministerium zugeordnet werden müssen ist zunächst unklar.


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  • Eberhard Schneider

    „Die Aufgaben wären riesig…“ Und zwar schon heute, ganz zu schweigen aber von der Zukunft. Wir müssen den Klimaschutz über die Verlagerung der Mobilität vom Individualverkehr auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr schaffen. Das erfordert massiven Ausbau, Verdichtung und kürzere Taktung des Schienenverkehrs. Mit den vorhanden Ressourcen bei THW und Feuerwehr wird der Schutz dieser Infrastruktur nicht zu leisten sein.

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