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"Solidaritäts-Einkommen"

Subculture Subculture  •  2021-03-28  •    9 Kommentare

Antrags-Code: Vorschlag-2021-03-24

Die Würde und Kulturelle Teilhabe eines jeden Menschen in unserer Gesellschaft sicherstellen! "Solidaritäts-Einkommen" für Arbeitslose/Obdachlose/niedrige Renten oder Kranke!

Niemand sollte dazu gezwungen sein Pfand-Flaschen sammel zu müssen! Deshalb sollten wir Benachteiligten in unserer Gesellschaft ein wertschätzendes Einkommen zukommen lassen! Weil niemand zurückgelassen werden sollte! Weil jeder es verdient hat!

Es muss ein Einkommen geben, dass im Falle von Krankheit, Obdachlosigkeit oder Arbeitslosigkeit (oder niedrige Rente) ggf auch Studenten/Azubis die Würde und Teilhabe eines Menschen sicherstellt! Ohne Auflagen! Unbürokratisch! Ohne Sanktionen! (die möglicherweise zu Strom, Heizung oder Wohnungsverlust führen).

Hartz4 hat Menschen in würdelose Zustände gebracht, gesellschaftlich ausgeschlossen und Hoffnung genommen!

Deshalb brauchen wir ein "Solidaritäts-Einkommen". Dieses sollte sicherstellen das niemand mehr unter diesem Gehalt in unserer Gesellschaft leben muss!

Verbunden mit: Perspektiven, Respekt, Anreize zur Gesellschaftlichen Teilhabe und ein unterstützendes - integrierendes Netzwerk! Immer wertschätzend, sinnvoll und Würde wahrend, je nach Situation des Individuums.

Dabei sollte das "Solidaritäts-Einkommen" im Bereich von 1200-1500 Eu Netto liegen (der Betrag ist von mir erstmal provisorisch), wodurch auch kulturelle Teilhabe möglich sein soll. Es kann nicht sein das ein schlechter Arbeitsmarkt, niedriege Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen einem Individuum Existenz, Zukunft und Würde nehmen!

Im Grunde genommen soll es ein Grundeinkommen "Mit Bedingungen" sein! Reiche und die obere mittelschicht müssen vom Staat nicht finanziert werden! Die brauchen meiner Meinung nach kein Grundeinkommen. Ausserdem möchte ich keinesfalls die staatliche Rente ersetzen. Jemand der mehr einzahlt sollte auch am ende mehr rausbekommen!


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  • Hartmut

    Knapp gesagt geht es Dir um eine Erhöhung der Grundsicherung. Anders als beim Bedingungslosen Grundeinkommen erhält nicht jeder unabhängig vom Einkommen Alimentierung in Höhe einer soliden Existenzsicherung, sondern nur die Bedürftigen. Auf 1500 Euro wird man wohl nicht so schnell kommen. Aber in der Sache finde ich das richtig und realistischer als das Bürgergeld.

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    • Peter M.

      Dennoch ist doch alles sowieso nur ein absurdes Spiel. Wenn Sie einmal alles hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun hat und unser Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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      • Werner Kraft

        Der Vorschlag der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen ist so angelegt,
        dass jede*r ab dem vollendeten sechzehnten Lebensjahr Anspruch auf 1.180 Euro monatlich hat.

        Für jedes Einkommen darüber wird eine Grundeinkommensabgabe in Höhe von 35 Prozent erhoben. Dafür ist die Einkommenssteuer erst einmal geringer als zuvor: die ersten 2.360 Euro werden mit 5 Prozent besteuert, bis 4.720 Euro fallen 15 Prozent an, und ab 4.721 Euro wird mit 24 Prozent besteuert.

        Ca. 95 Prozent der Erwerbstätigen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von unter 6.500 Euro werden damit mehr haben als vorher.

        Damit wird sicher gestellt, dass nur wirklich Reiche, die sich das auch leisten können, für das BGE veranlagt werden.

        Quelle:
        https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/PDF/NeufassungBGE_dinA5_22Okt._01.pdf

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        • GK aus MO

          Diese Forderung nach einem "Solidaritäts-Einkommen" werde ich nicht unterstützen, weil es auf der Ablehnung eines bedingungslosen Grundeinkommens daherkommt. Wer armen Menschen einen einfachen Zugang zu auskömmlichen Einkommen verschaffen will, muss die Bedürftigkeitsprüfungen beseitigen. Dies geht aber nicht, wenn die wesentliche Voraussetzung zum Bezug des "Solidaritäts-Einkommens" auf der Unterscheidung zwischen arm und reich und dem darauf folgenden Ausschluss von Gutverdienenden und Reichen vom Bezug dieser Transferleistung beruht und damit diesen ihr Existenzrecht abgesprochen wird, um jenen das Existenzminimum zu sichern; Einkommensanrechnungen und Vermögensanrechnungen im Zuge von Bedürftigkeitsprüfungen tun den Superreichen in keinster Weise weh, sie belasten jedoch unnötig die finanziell sowieso Benachteiligten und vergrätzen den gesamten Mittelstand mit der Gefahr des Verlustes ihres bisherigen Lebensstandards. (Fortsetzung folgt.)

          • GK aus MO

            Fortsetzung: Wie will man ernsthaft von jemandem Solidarität für die Sicherung der Existenz von Menschen erwarten, wenn man demjenigen, dem man diese Solidaritäts-Leistung zur Sicherung der menschlichen Existenz auf der Grundlage der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und zwar hier des Gesetzes, das allen Menschen die gleiche Würde und Existenzberechtigung garantiert, abverlangt, im gleichen Atemzuge auch noch die Existenzberechtigung aber abspricht, indem man ihm den Bezug des das soziokulturelle Existenzminimum für alle Menschen sicher stellenden Grundeinkommens vorenthält und dabei insbesondere diejenigen im unteren Übergangsbereich zwischen den Nutznießern der Transferleistung und den zu ihrer Finanzierung Herangezogenen in doppelter Weise benachteiligt?

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          • Bürger999

            Eine große Verbesserung zum Jetztzustand. Letztlich halte ich aber erst ein bedingungsloses Grundeinkommen für eine wirkliche Lösung! Armen Menschen zu helfen ist das eine, doch Almosen halten Menschen klein! Wer sich als hilflos erlebt, wird hilflos! Erst jedem Geld zu geben, weil er Mensch ist, nicht weil er (sozial) schwach ist, durchbricht diesen Teufelskreis.

            • Leela

              Vielleicht darf der Mensch auch lernen, dass es ok ist, wenn man Hilfe braucht, und dass das kein Zeichen von Scheitern und Schwäche ist. Wir sind Gemeinschaftswesen. Wir alle brauchen irgendwann Hilfe. Auch die Ideologie "Jeder ist seines Glückes Schmied" muss hinterfragt werden. Es ist richtig: Wer sich als hilflos erlebt...Warum muss man sich als hilflos erleben? Im jetzigen System ist man konkret hilflos, wenn man Hilfe braucht, und es wird auch nie vergessen, daran zu erinnern, dass man wertlos ist, wenn man Hilfe braucht.
              Im vorgeschlagenen Szenario läuft das tendentiell besser, weil der Hilfesuchende nicht/weniger entwertet wird.
              Erst wenn die Gesellschaft auch nicht Arbeitenden (aus welchen Gründe auch immer) ihren Wert zuerkennt, kann es Besserungen geben. Momentan sind wir meilenweit davon entfernt.

              • Bürger999

                Ganz richtig! Lediglich glaube ich, dass Hilfszahlungen immer das Stigma der Hilflosigkeit mit sich bringen. Wenn ich z.B. krank bin, brauche ich Hilfe, und die Gesellschaft braucht ein Klima des Auffangens, Unterstützens und Wertschätzens. Doch wer z. B. arbeitslos ist, eine alleinerziehende Mutter usw. ist nicht geschwächt und am Boden - außer die Gesellschaft degradiert sie dazu! Arbeitslosigkeit halte ich für eine Scheindebatte. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, kann sich Fortbilden, hat Ideen, Bedarf gibt es auch genug. Doch in unserer Gesellschaft wird nur Erwerbsarbeit anerkannt und man verweigert "Arbeitslosen" weitgehend die Möglichkeiten für Alternativen, man macht so leistungsfähige und -bereite Menschen zu armen, abhängigen "Versagern". Eine Gesellschaft muss in die Menschen investieren, damit sie ihr Potential ausschöpfen können. Ich halte diesen Vorschlag für einen guten Anfang.

                • Leela

                  Da gebe ich dir Recht, dass heute Hilfszahlungen mit Stigma verbunden sind. Da sehe ich eine Entwicklungsnotwendigkeit in der Gesellschaft.
                  Auch zum Rest kann ich nur sagen: sehe ich auch so.
                  Ich finde auch, dass man gewisse Menschen ganz schnell auf's "Brauchen wir nicht"-Abstellgleis stellt. Das ist nicht gut. Auch manch ein Kranker kann noch etwas beitragen, eben auf andere Art. Mir wurde schon direkt gesagt, dass man für jemanden mit 3h/Tag keine Verwendung hat. (Im übrigen darf man seitens der DRV ja auch *gar nichts* tun, sonst wird einem unterstellt, man sei vollschichtig arbeitsfähig. Wer 15min auf dem Rad sitzen kann - eine "Zwangsposition" halten kann - kann auch mehr als 6h täglich arbeiten.) So sagt man einem Menschen nicht nur, dass man ihn als wertlos klassifiziert, sondern man streicht auch jeden Beitrag, den ein Mensch noch bringen kann, wenn er will.
                  Das alles ist ja ein ganz fundamentales Problem, das sich aus der heutigen Ideologie ergibt.

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