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Gesellschaftlicher Lastenausgleich

Volker Rein Volker Rein  •  2021-04-29  •    4 Kommentare
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Antrags-Code: Vorschlag-2021-04-220

Gesellschaftlicher Lastenausgleich – ein wahlübergreifender Katalysator für eine solidarische gemeinwohlorientierte Finanzpolitik und weiterführende progressive politische Entwicklungen

Diese Forderung wird mit folgender Begründung vorschlagen. 

Sie bietet eine gebündelte und weiterführende Antwort auf viele Herausforderungen in bekannten gesellschaftlichen Handlungsfeldern an. Ihre Sinnhaftigkeit ist insbesondere in dieser Pandemie und ihren bekannten Auswirkungen deutlich geworden. Sie ist historisch unbelastet und verfassungsrechtlich abgesichert. Mit ihr können viele Bürger*innen bzw. gesellschaftliche Gruppen, die sich der bekannten Probleme z.B. in den Bereichen Klima, Vermögensverteilung Lohnentwicklung, Wohnen u.v.a. mehr bewusst sind, erreicht werden. Diese Forderung hat das Potenzial, eine öffentliche Diskussion über diese Probleme und Handlungsfelder gebündelt voranzutreiben.

In dem beigefügten Papier wird diese Forderung näher ausgeführt. 

Dokumente (1)


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  • Werner Kraft

    "Nach Angaben des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) lag das gesamte Nettovermögen in Deutschland im Jahr 2017 bei 7,78 Billionen Euro. (...) für das Jahr 2017, dass das reichste Zehntel über 56,1 Prozent des gesamten Vermögens verfügte. (...) Die untere Hälfte der Bevölkerung ab 17 Jahren hatte im Jahr 2017 einen Anteil am Nettogesamtvermögen von lediglich 1,3 Prozent."

    Das reichste Zehntel würde damit die Hälfte ihres Vermögens:
    0,5*0,561*7,78 Billionen = 2,18 Billionen Euro;
    an die untere Hälfte übereignen.
    Das wären auf 30 Jahre verteilt 72,6 Milliarden Euro pro Jahr.

    Damit könnte man viele Projekte im Bereich genossenschaftlichen Wohnungsbau, Kooperativen -Gründung, und sozial inklusiver Bildungsprojekte fördern, die der unteren Hälfte zugute kommen.

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    • Corinna Wilde

      Angesichts der Corona-Krise wäre das ein sehr wichtiger Vorschlag!

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      • Werner Kraft

        Ein interessanter Vorschlag, der auf auf einen solidarischen Vermögensausgleich nach dem Vorbild
        des Lastenausgleiches abzielt.

        Mit dem Lastenausgleichsgesetz 1952 wurde Deutschen, die infolge des Zweiten Weltkrieges und seiner Nachwirkungen Vermögensschäden hatten, eine finanzielle Entschädigung gewährt
        Diejenigen,die noch erhebliches Vermögen hatten (vor allen Immobilien), zahlten eine Lastenausgleichsabgabe. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden. (Wikipedia Lastenausgleichsgesetz)

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        • Werner Kraft

          Eine weitergehende und nachhaltige Umverteilung von oben nach unten in Form eines bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) bräuchte aber mehr Mittel.

          Ich bin für eine Gesellschaft, in der niemand aus Angst vor Obdachlosigkeit in einer gewaltgeprägten Beziehung bleiben muß; in der niemand aus Angst vor Arbeitslosigkeit in miese sinnlose Jobs gedrängt wird, wo er nichts zu sagen hat. Millionen werden so in den Burn Out getrieben.

          Darum bin ich für ein BGE.

          Nähere Informationen dazu:
          Unser Grundeinkommen
          https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/PDF/NeufassungBGE_dinA5_22Okt._01.pdf

          Quelle:
          https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61781/vermoegensverteilung

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          Dieser Vorschlag enthält keine Benachrichtigungen.