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Mittelfristiger Austritt der BRD aus der NATO und Umwandlung der Bundeswehr

Andreas Wenzel Andreas Wenzel  •  2021-04-13  •    4 Kommentare

Antrags-Code: Vorschlag-2021-04-159

Mittelfristiger Austritt der BRD aus der NATO und Umwandlung der Bundeswehr in Selbstverteidigungskräfte

Gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen hat jedes Mitglied das Recht auf Selbstverteidigung gegen einen bewaffneten Angriff. Dieses internationale Recht soll auch der BRD zugebilligt werden, selbst wenn derzeit kein potentieller Aggressor zu erkennen ist. Deutschland ist aufgrund seines technischen Entwicklungsstandes durchaus in der Lage, seine Streitkräfte soweit auszurüsten und vorzubereiten, dass es zu einer tödlichen Falle für jeden Aggressor wird. Deutschland benötigt kein Feindbild, sondern eine realistische Einschätzung der tatsächlilchen internationalen Politik und der agierenden Kräfte. Das bedeutet auch: Weg von der ausgeprägten unrealistischen Russophobie und der unwürdigen Gefolgschaft des US-Weltmachtstrebens. Die Nato hat unter aktiver Beteiligung der BRD mehrere masssive Verletzungen des Kriegsvölkerechts zu verantworten (Serbien, Lybien, Syrien, Kriegsverbrechen in Afghanistan). 

Die Reduzierung der Mannschaftsstärke der Bundeswehr auf 100.000 gutausgebildete Soldaten und die gleiche Anzahl an Reservisten sowie die Reduzierung des Verteidigungshaushaltes auf 25 Mrd. Euro sollte eine effiziente Verteidigung sichern. 

Über eine Bündnisfreiheit und Neutralität Deutschlands in der Mitte Europas sollte ernsthaft nachgedacht werden. 

Für Deutschland sollte in Zukunft gelten:

- konsequente Abrüstung bis auf ein notwendiges Minimum,

- Austritt aus dem Nato-Bündnis,

- keine Rüstungsexporte, Rüstungsimporte auf notwendiges Minimum begrenzen,

- keine Auslandseinsätze,

- keine Verfügungsgewalt/Teilhabe an Kernwaffen und Kernwaffeneinsatzmitteln.

Die mittelfristig freiwerdenden finanziellen Mittel sollten im sozialen/gemeinnützigen Bereich der BRD eingesetzt und effizienten Projekten der Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden.

 


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  • Rainer Kleylein

    Der Austritt aus der NATO ist keine Option, weil die Bundeswehr/die EU nicht in der Lage ist einen Aggressor militärisch abzuwehren. Richtig ist eine starke, moderne und äußerst schlagkräftige EU-Truppe schnell zu generieren (besteht derzeit nicht), welche mögliche Aggressoren/ Okkupatoren abhält, die EU militärisch zu penetrieren oder zu manipulieren. Es geht generell den EU-Bürgern ihre Freiheit und ihre DEMOKRATIE zu erhalten. Wir wollen keine russischen, chinesischen, türkischen oder US-amerikanischen Zustände. Als freie EU-Bürger müssen wir hierzu auch für die Freiheit und Demokratie der EU einstehen - auch militärisch, deshalb müssen die Militärausgaben vervielfacht werden, denn das garantiert unsere demokratischen Werte! Die NATO ist derzeit wichtig - siehe die Provokationen Chinas in Afrika, chinesischen Meer, etc. ; Rußlands in der Ostsee, Syrien, Ukraine und sonst wo auf der Welt! Daher ist der NATO austritt derzeit keine Option!

  • Andreas Wenzel
    Andreas Wenzel  •  Verfasser  •  2021-05-12 18:04:47

    Ergänzung:
    Ein guter Freund von mir, der wie ich über umfangreiche positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit russischen Offizieren verfügt und seit ca. 30 Jahren in einem westlichen Bundesland lebt hat diesem Vorschlag zugestimmt. Seine Aussage war, dass alles richtig sei, aber ich von den Wessis kaum Zustimmung erwarten könne

    Die Leute in den westlichen Bundesländern sind über 80 Jahre vorbei an der Realität zur Aggressivität der Russen derart intensiv manipuliert worden, dass die Russenangst schon zur Persönlichkeitsstörung geworden ist. In Verkennung des tatsächlichen Charakters der NATO wird diese immer noch als notwendiges Schutzschild betrachtet.

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