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Mehr geförderte Bildung vor allem für Langzeitarbeitslose in Form von Umschulung

Manja Gebhardt Manja Gebhardt  •  2021-04-13  •    5 Kommentare

Antrags-Code: Vorschlag-2021-04-155

In Deutschland spricht man immer häufiger von Fachkräftemangel. Ist das aber wirklich der Fall? Nein! Wir brauchen nur mehr Förderung auch für ältere Arbeitslose in Form von Weiterbildung.

Jobcenter und Arbeitsämter geben älteren Arbeitslosen kaum Chancen in Form von Umschulungen und Weiterbildung. Sie werden regelrecht geparkt in sinnlosen Maßnahmen oder als Hilfskräfte ausgenutzt. Auch das 16 i oder 16e ist keine wirkliche Hilfe.


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  • LautUndLustig

    SGBII ist Steuerfinanziert und hat ganz andere Fördervorraussetzungen (-möglichkeiten) als das durch das Versichtertensystemfinanzierte SGBIII,schon das bringen durchaus Sinnvoll (im Einzelnen sicher nicht immer praktizierte o. einfach nachzuvollziehende) Unterschiede bei den Möglichekeiten und Grenzen....Und dann hat ganz viel Einfluss auch noch der aktuell gültige politische Geist und der daraus sich ergebende "Fahrplan" für beide Rechtsgebiete

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    • LautUndLustig

      Das ist schlichtweg falsch! Grundsätzlich darf schon rein aus gründen der Diskriminierung nicht per se aufgrund des Alters eine Förderung abgelehnt werden und wird i.d.R. auch nicht. Grundsätzlich sind hier jedoch vielfältige Einzelheiten zu berücksichtigen. Nehmen wir das bsp. Einzelbetrieblicheumschulung (nicht vollumfänglich erörtert nur angerissen) i.d.R. sind diese Umschulungen mit einer Dauer v. ü.2 Jahren zu veranschlagen, allein das schreckt viele ältere Menschen ab. Es muss sich der Herausforderung des lernens wieder gestellt werden usw. und danach gibt es nicht einmal eine Garantie dafür,dass sie wieder in den 1.Arbeitsmarkt aufgenommen werden, da wir uns in Deutschalnd offentsichtich den Luxus leisten können, eine Altersdiskriminierungen bei der Besetzungen von Arbeitsstellen sowohl nach unten als auch nach oben zu frönen. Generell macht es wenig Sinn in solchen Diskussionen/Beiträgen immer beide Sicherungsformen in einen Topf zu werden SGBII/SGBIII

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      • Peter Flindt

        Ich rate da etwas zur Vorsicht. Es mag sicherlich (Langzeit-)Arbeitslose geben, die eine Umschulung wollen oder für die sowas förderlich wäre. Man muss aber auch feststellen, dass dieses nicht unbedingt für alle zutrifft. Ich weiß aus eigener Erfahrung das es vielen Älteren eher um einen geregelten Tagesablauf, persönliche Kontakte und die Möglichkeit geht etwas halbwegs sinnvolles zu tun, am besten mit zusätzlicher "Entlohnung" aber letzteres steht bei vielen noch nicht mal so im Vordergrund. Wenn sollten Weiterbildungsnagebote also vollkommen freiwillig sein und Maßnahmen wie 16i sollten nicht fallen gelassen werden.
        Diese "sinnlosen" Maßnahmen haben nicht unbedingt etwas mit Ausbeutung zu tun oder das man es nicht besser könnte, sondern auch deswegen, weil diese "Jobs" nicht mit einem Job auf dem freien Arbeitsmarkt in Konkurrenz treten dürfen bzw. das jeweilige Unternehmen.

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        • Bürger999

          Nicht nur Ältere. Selbst junge Leute, die eine Ausbildung im falschen Beruf dummerweise abgeschlossen haben, bekommen keine Umschulung...

          • LautUndLustig

            Auch das kann man so pauschal nicht sagen, hier kommt es auch auf verschiedene Faktoren und Einzelheiten an. Aber ganz grundsätzlich: Es gibt nun einmal auch die Eigenverantwortung im Leben und, ja natürlich ist es unschön, zu merken der Beruf den man gewählt hat,ist nicht so toll, aber es gibt nun mal nicht den Rechtsanspruch auf den einfachsten Weg im Leben! Und das heißt dann eben auch einfach mal eigenverantwortlich Lösunden suchen,finden und angehen. Sowas kann nicht grundsätzlich Aufgabe der Allgemeinheit und des Gemeinwesen sein!

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