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Einzahlung in die Sozialkassen durch Alle, egal ob Beamte oder Angestellte

Versemann Versemann  •  2021-04-12  •    14 Kommentare

Antrags-Code: Vorschlag-2021-04-151

Die Belastung der Sozialkassen wird immer höher. Heißt, die Arbeiter und Angestellten stemmen die Hauptlast. Ich bin dafür, nein ich fordere, das Alle in die Sozialkassen einzahlen!

Die Belastung der Sozialkassen wird immer höher und die Hauptlast tragen immer weniger. Heißt, die Arbeiter und Angestellten stemmen die Hauptlast und so kann es nicht weiter gehen. Die Beamten bekommen ihre Pension vom letzten gezahlten Gehalt. Ein Angestellter vom Durchnitt aller Arbeitsjahre (norml 40 Jahre) und dann nur ca. noch 47 %. Das man zum Ende seiner Arbeitszeit normaler Weise am meisten verdient ist es Selbsterklärend, das ein Beamter eine höhe Pension bekommt. Ich bin dafür, nein ich fordere, das Alle in die Sozialkassen einzahlen, egal ob Angestellter, Arbeiter oder Beamter. Im übrigen ist es fragwürd, ob der Staat so viele Beamte benötigt. Wozu muss ein Lehrer ein Beamter sein? Ein Vergleich. Ein Angestellter in leitender Pos. E14 hat 40 Jahre gearbeitet und sich im laufe seine Arbeitszeit hoch gedient in geht in Rente. Dafür bekommt er ca. 2300 € Netto (sicher viel Geld). Ein Beamter mit gleicher Laufbahn und A13 (in etwa vergleichbar) bekommt ca. 800 bis 1000 € Netto mehr Pension! Also hat er über 3100 € Netto Rente. Das ist doch der totale Wahnsinn und einfach nicht gerechtfertigt!


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  • rapaike

    Meiner Meinung nach wäre diese Regelung schon lange nötig. Es geht hier nicht um eine Neiddebatte, es geht nicht darum Beamten die Pension zu kürzen, es geht schlicht und ergreifend darum, dass alle Menschen, die ein Einkommen haben, in gleicher Weise in unsere Sozialsysteme einzahlen sollten. Zumindest die Kranken/Pflegeversicherung und die Rentenversicherung müsste für alle Pflicht sein. das hieße dann auch, dass der Staat für die Beamten in gleicher Weise wie für die Angestellten in die Rentenkasse einzahlen müsste. Das hieße aber auch, dass Ärzte, Rechtsanwälte etc. ebenfalls in dieses System einzahlen müssten. Jeder der einzahlt, bekäme auch im Rentenalter entsprechend der Einzahlungen die er geleistet hat eine Rente ausgezahlt. Natürlich hätte dann der besser verdienende Mitbürger während seines Berufslebens die Möglichkeit sich über andere Systeme zusätzlich für das Alter abzusichern, aber zumindest wären alle beteiligt und das fänd ich gerecht.

    • Felix

      Es hätte auch den positiven Effekt, dass sich besagte Gruppen um eine vernünftige Versorgung kümmern würden. Derzeit gibt es für die Personen, die über solche Dinge entscheiden (Beamte) keinen Anreiz, die Systeme sinnvoll zu erhalten.

      • DA

        Die Wahrheit ist: Viele Beamte würden sehr gern gesetzlich krankenversichert sein. Es ist ein Trugschluss zu glauben, in jeder Situation sei die PKV die bessere Wahl. Die gesetzliche bietet z. B. kostenlose Mitversicherung der Kinder. Die PKV nicht. Die PKV erhebt Risikozuschläge. Die GKV nicht. Die Beamten haben aber in den meisten Bundesländern nicht die Möglichkeit zur Wahl.
        Ja, die Pension der Beamten ist wirklich toll. Aber auch diese wurde in den letzten Jahren gekürzt. Was viele nicht wissen: Beamte z. B. in Sachsen zahlen seit Jahren monatliche Beträge zur "Sicherung ihrer Pensionen". Diese werden direkt von den Bezügen einbehalten. Ich glaube jedoch nicht, dass diese Gelder tatsächlich für Rücklagen verwendet werden.
        Ja, meinetwegen braucht es keine PKV zu geben und auch nicht unzählige GKV. Ich bin auch dafür, alle Berufs- und Beschäftigungsgruppen und alle (Kapital-)Einnahmen in die Rentenkasse einzubeziehen. Es sollte aber ein durchdachtes Gesamtkonzept sein.

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    • Stefan

      Es muesste die ABh. von Bemessungsgrenzen für die Einzahlungshöhe Gutverdienender in die Kasse abgeschafft werden. Zudem muessten sämtliche aus dem Solidarsystem Flüchtenden (z. B. Architekten, Richter, Beamte, Anwälte etc. Selbständige...) - die zwar alle von ungerechtfertigten Entnahmen der Politik aus der Rentenkasse profitieren (insbes. wenn diese Milliarden für die Allgemeinheit investiert werden und nicht mehr von der Politik in die Rentenkassen zurückgezahlt werden (Ausgleichdefizite über Jahrzehnte!) in die Rentenkasse überführt werden ! Es darf nur noch eine einheitliche Rentenkasse geben - keine von gewissen in meinen Augen skrupellosen Berufsgruppen davon abweichenden Versorgungskassen!) Das was heute existiert ist in die allg. Rentenkasse zu überführen ! Jeder - vom Milliardär bis zum kleinen Mann zahlt gemäß den Prozentsätzen seine Rentenversicherungsbeiträge in EINE Rentenkasse ein ! Dann sind vieleDiskussionen hinfällig - und auch Altersarmut wird plötzlich entzaubert !

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      • Anna

        Wo ist eigentlich das Problem, dass alle in die Rentenversicherung einzahlen. Ob Beamte, Angestellte, Selbstständige.(Schauen Sie sich bitte unsere Nachbarländer, Österreich, Niederlande, Schweiz usw.) an. Es kann doch nicht sein, dass z.B. Beamte ohne eigenen Beitrag 71,75 % ihres letzten Gehaltes (nicht vom Durchschnitt des Lebenseinkommens) als Altersversorgung erhalten (plus Weihnachtsgeld). Gleichzeitig wird die Beihilfe auf 70 v.H. erhöht, sodass der eigene Krankenversicherungsbeitrag auf 30 v. H. sinkt, ebenso bei der Pflegeversicherung (Bei der Pflegevers. zahlt der geseztliche Rentner 100 % selbst). Beamtenpensionen werden nur durch Kreditaufnahmen finanziert. Für diese Neuverschuldung ist anscheinend immer genügend Kreditermächtigung vorhanden. Erhöhung der Pensionen, kein Problem, Erhöhung wie die Gehälter. Für diejenige, die Beiträge zahlen ist in diesem Jahr eine sogenannte "Nullrunde". Ist das "soziale Gerechtigkeit"?

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        • Markus

          Die Forderung einer einheitlichen Rentenkasse halte ich für richtig. Noch wichtiger ist aber, dass die Rente den gewohnten Lebensstandard sichert. Wer vom Erwerbsleben in die Rente wechselt, darf keinen massiven Einkommensverlust erfahren. Es darf nicht so sein, dass sich die Menschen im Ruhestand Dinge nicht mehr leisten können, die für sie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbstverständlich waren. Deshalb muss die gesetzliche Rente 80 % des verfügbaren Einkommens entsprechen, das die Menschen in ihrem Berufsleben erarbeitet haben. Dabei müssen die Zeiten für Kindererziehung und Angehörigenpflege bei der Berechnung der individuellen Renten voll berücksichtigt. werden.

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          • tanjan

            Es bleibt zu beachten, dass aus den Gesetzlichen Rentenkassen versicherungsfremde Leistungen bezahlt werden, die eigentlich vom Steuerzahler zu tragen sind. Die Zuschüsse des Bundes gleichen diese nämlich nicht aus. Auch ist nicht einzusehen, warum bestimmte Berufsgruppen bei der Rente besser gestellt seien sollen, da sie sich nicht an der Solidargemeinschaft der Gesetzlichen Rente beteiligen. Dazu gehören die Pensionen, Versorgungswerke und Private Rentenversicherungen. Schritt für Schritt sollten diese in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden. Das wird eine Zeit dauern. Wir müssen aber endlich damit anfangen! Und alle Versuche, die Gesetzliche Rente zu zerstören, wie Riester und Rürup, müssen sofort gestoppt werden. Alle Gelder gehören in die umlagefinanzierte Rente. Damit private Finanzhaie sich nicht auf unsere Kosten eine goldene Nase verdienen und beim nächsten Börsencrash unsere Renten auch verschwinden....

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            • Peter M.

              Wenn Sie es einmal ihre Gedanken im Gehirn hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun haben und Ihr Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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              • DA

                Diese Forderung bedient undifferenziert eine Neiddebatte. Kurz: 1) Wozu braucht man so viele Beamte? Was ist Sinn und Zweck des Berufsbeamtentums? Der Beamte ist zum Dienst im Sinne des Staates verpflichtet. Er kann dienstrechtlich belangt werden, wenn er das nicht tut. Aus diesem Grunde kann man beispielsweise gute Gründe finden, warum Lehrer verbeamtet sein sollten. Sie haben kein Recht zu streiken, keinerlei Arbeitskämpfe, sollten zB nicht an Demonstrationen gg Corona-Maßnahmen teilnehmen. Können und werden auch gegen ihren Willen örtlich versetzt. 2) Auch ein Beamter muss sich hochdienen. Die hier genannte Besoldungsstufe ist die Endstufe des früher sog. Gehobenen Dienstes. Diese Beamten fangen bei A9 an. A12 und A13 bleibt für die Allermeisten ein Traum. 3) Beamte müssen sich in den meisten Ländern privat krankenversichern. Diese PKV zahlen sie weiter von der Pension. 4) Die volle Pension erreichen sie erst nach 45 Jahren Vollzeit (40 - 42 h/Wo). Jede Teilzeit mindert Pension.

                • Anna

                  Würde mal empfehlen, den Beitrag zur privaten Krankenversicherung (da kann jeder mit einem ähnlichen Einkommen in der gesetzl. Krankenversicherung nur träumen) anzuschauen. Dieser Beitrag wird mit der Pensionierung nach von 50 % auf 30 % reduziert, (Beihilfe wird auf 70 % erhöht). Die Pflegeversicherung beträgt auch nur 30 %, der gesetzl. Rentner zahlt 100 % seiner Pflegepflichtversicherung.

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                • Austrasier

                  Entweder wollen wir eine Solidargemeinschaft oder nicht. Wenn nicht, dann macht jeder sein eigenes Ding, die Beamten, die Wohlhabenden, etc. die Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener sind dabei immer die Verlierer. Wenn es den Gutverdienern ein bischen weniger gut geht, macht denen das nicht wirklich was aus. Wenn es den mit geringem Einkommen ein wenig besser geht, hat - denke ich - jeder was davon. Einzahlung in die Sozialkassen durch alle und bis zu einer gewissen Verdienst-Höhe. Das gleiche gilt für die daraus bezahlten Leistungen. Auszahlung an alle die einzahlen. Jeder der mehr hat kann trotzdem privat vorsorgen - wenn er will. Er kann sich aber nicht mehr aus der Solidargemeinschaft zum eigenen Vorteil freikaufen.

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                  • Andrej Delany

                    Eine Bewegung die Neiddebatten führt und dann auch noch über durchschnittliche Einkommen, kann sich gleich wieder auflösen. Anstatt für die gesetzliche Rente einzutreten, den Beamten mit einer dünnen Begründung die Pensionen kürzen - denn darauf läuft der Vorschlag ja wohl hinaus. Soll das Gerechtigkeit sein ?

                    • Stefan

                      es geht doch schon lange nicht mehr um Neid ! Es geht darum, dass die Mehrheit kaum noch weiss wie sie rumkommt - und wenige (nicht durch eigener Hände Arbeit !) immer mehr generieren.

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                      • Stefan

                        und zu den Beamten: Hier besteht eine Ungleichbehandlung, die zum Himmel schreit - ich pers. kann den Vergleich nachvollziehen - es ist ungerecht - nichts Anderes ! Wenn man dann noch dagegen hält, was Bemate für die Bürger diesntleisten / oder wie ...?! - dann wirds manchmal - und imemr öfter - leider - grenzwertig.

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