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Separates Emissions-Preisschild in CO2-Währung "ECO"

SaveClimate.Earth e.V. SaveClimate.Earth e.V.  •  2021-04-09  •    9 Kommentare
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Antrags-Code: Vorschlag-2021-04-103

Der ECO macht den ökologischen Fußabdruck sichtbar, denn er bildet ALLE CO2-Emissionen transparent ab, die entlang des Wertschöpfungsprozesses entstehen.

Konsum teurer und dadurch unattraktiver zu machen, bedeutet nicht auch automatisch deutlich weniger Emissionen. Denn einige Menschen werden dies auf ihrem Konto kaum spüren, anderen aber fehlt es im Portemonnaie. 

DESWEGEN BRAUCHT ES DEN "ECO" (Earth Carbon Obligation)

Der ECO macht unseren ökologischen Fußabdruck sichtbar. Denn er gibt den Dingen unseres täglichen Konsums ihren realistischen und transparenten Klimapreis, in dem er ALLE CO2-Emissionen abbildet, die mit einem Produkt in Zusammenhang stehen. 

Durch die neu gewonnene Transparenz, sieht nun jeder Verbraucher sofort auf einen Blick, welches Produkt das klimafreundlichere ist

DER "ECO" SOLL ALLEN BÜRGERN ALS ÖKOLOGISCHES GRUNEINKOMMEN KOSTENLOS ZUR VERFÜGUNG STEHEN.

Jeder erhält monalich ein persönliches CO2-Budget in gleicher Höhe, über das er frei verfügen kann. Denn wir alle haben ein gleichrangiges Recht eine bestimmte Menge CO2 zu emittieren.

 

Wir sind davon überzeugt, dass das Limitieren, Rationieren und Personalisieren von Klimagas-Emissionen der wirkungsvollste Weg ist zu ermöglichen, dass die Klimaziele eingehalten werden.

Dokumente (1)


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  • Peter Flindt

    Das ist keine Kritik am Konzept, welches ich sehr gut finde und unterstütze. Das mit "Klimapreis" gibt es dort zwar nicht, und das Konzept ist auch anders, mir geht aber eben doch das Wort CO2-Klimadividende oder wie es bei den Grünen heißt Energiegeld durch den Kopf.

    • SaveClimate.Earth e.V.

      Hallo Peter, danke für Dein Feedback. Wir verstehen Deine Gedanken. Allerdings wollten wir ganz bewusst keine Begriffsverlinkung zum "normalen" Geld herstellen, damit deutlich wird, dass es sich hier um ein komplementäres Klimagas-Abrechnungssystem handelt. ECO steht für Earth Carbon Obligation, was wir folgendermaßen übersetzen: Die Verpflichtung, nur noch so viel fossile Brennstoffe zu fördern (bzw. zu emittieren), dass das noch verbleibende Gesamtemissionsbudget NICHT überschritten wird. Des Weiteren möchten wir die Verwechslung mit Cap and Dividend (Schweizer Modell) vermeiden, weswegen wir den Ausdruck Klimadividende nicht benutzen möchten. LG SaveClimate.Earth e.V.

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    • R.Schöpke

      Leider wird der individuelle CO2-Fußabdruck hauptsächlich von den Lebensumständen bestimmt. Vor allem unter prekären Umständen lebende Menschen haben kaum eine Wahl. Vor allem, wenn nur "Pest" und "Cholera" von Politik und Wirtschaft angeboten werden. (WERNICKE, J.; POHLMANN, D. (Hg.) (2019): Die Öko-Katastrophe. Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen. Rubikon, 1. Aufl.) Den größten ökol. Fußabdruck hat das Militär. Bei der begrenzten Anzahl möglicher Forderungen sollte diese in die Forderungen zu Frieden, Umwelt, Verkehr, Sozialstaat integriert werden.

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      • Marion N.

        Ein brillianter Vorschlag, denn er sorgt für Gerechtigkeit, weil jedem der gleiche Anteil an CO2 Nutzungsrechten mit dem ECO zustehen. Die reichen Industrienationen haben den größten CO2 Ausstoß und gehören damit zu den maßgeblichen Verursachern des Klimawandels unter denen die ärmeren Regionen viel stärker zu leiden haben (durch Dürre, Wasserknappheit, steigende Ozeane, die die Landmassen vereinnahmen etc.).

        Brilliant auch deshalb, weil derjenige, der mehr ECOs benötigt, sich diese von anderen kaufen kann, die nicht alle ihre ECOs verbraucht haben, weil sie gar nicht genug Geld haben, um z.B. reisen zu können oder Auto zu fahren. Somit wird ein Ausgleich geschaffen; Geringverdiener und Arme können ihre Kasse auffüllen, um ihre Lebensqualität wenigstens etwas zu verbessern.

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        • rapaike

          Der Gedanke, dass man auf einem Produkt sehen kann, wie klima(un)freundlich es ist, den finde ich gut. Ich finde den Gedanken, dass man ein monatliches Budget zur Verfügung gestellt bekommt auch sehr verlockend, aber das ist mir dann doch etwas zu fremdbestimmt. Außerdem wäre es organisatorisch wahrscheinlich nicht einfach zu lösen.

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          • Josy

            Den ökologischen Fußabdruck mit Hilfe eines separaten Emissions-Preisschildes sichtbar zu machen erscheint mir vernünftiger, als einfach nur alles teurer zu machen. Lieber klimafreundlichen Konsum fördern, statt klimaschädlichen zu bepreisen, denn Letzteres ist unsozial. Es gibt genügend Menschen auf der Welt, denen es egal ist, wie teuer CO2 wird!

          • Maler

            Endlich mal ein gerechtes und soziales Konzept, um den Verbrauch von CO2-Emissionen auf die persönliche Ebene zu bringen. Solange die Verantwortung bei der Industrie bleibt, wird die Reduktion der Emissionen doch eh nur durch Subventionen der Regierung konterkariert.

          Dieser Vorschlag enthält keine Benachrichtigungen.