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(Wieder-)Einführung einer Vermögenssteuer für Multimillionäre

(Wieder-)Einführung einer Vermögenssteuer für Multimillionäre
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Begründung

Wohlstand für alle - nicht nur Reichtum für wenige! In Deutschland geht die Schere zwischen Arm und Reich immer schneller auseinander. Um die Spaltung unserer Gesellschaft zu stoppen, brauchen wir eine vernünftige Besteuerung sehr großer Vermögen. Es geht um Multimillionäre und Milliardäre. Sie sollen einen größeren Anteil für den Erhalt unseres Gemeinwesens leisten und zu nötigen Investitionen beitragen – zum Beispiel für den Klimaschutz, für die Gesundheitsversorgung und für bezahlbares Wohnen.

Für die Ausgestaltung ist eine progressive Steuer mit 1 – 5% (Internationaler Vergleich: USA, Frankreich und Großbritannien haben einen Steuersatz von knapp über 4 Prozent) und einem Freibetrag von einer Millionen Euro pro Person sinnvoll. Zudem ist die Steuer an die Staatsbürgerschaft zu koppeln (mit Abschreibungsmöglichkeiten für ausländische Steuern), um Steuerflucht zu verhindern.

Begleitet werden muss die Vermögenssteuer natürlich durch weitere Maßnahmen für ein gerechteres Steuersystem: Mit einer Finanztransaktionssteuer und einer Bodenwertzuwachssteuer müssen Spekulation mit Finanzen und realen Gütern vermindert werden. Eine Mindestbesteuerung für global agierende (Digital-)Konzerne soll Steuerflucht und Gewinnverlagerung beenden. Darüber hinaus müssen Subventionen für Großkonzerne (wie die Ausnahme von der umweltpolitisch sinnvollen EEG-Umlage) und Erlasse für Vermögende (z. B. Beitragsbemessungsgrenze; Ausnahmen bei Erbschaftssteuer) abgeschafft werden.
(https://deinepolitik.aufstehen.de/proposals/31-wieder-einfuhrung-einer-vermogenssteuer-fur-multimillionare)


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  • M. Volk

    Vermögen wird in Deutschland größtenteils vererbt. Daher wäre eine höhere Erbschaftssteuer deutlich gerechter, da sie von denen bezahlt wird die ihr Vermögen ohne eigene Leistung nur durch das Glück ihrer Geburt bekommen haben. Wenn schon immer argumentgiert wird "wer Arbeitet muss immer mehr haben als derjenige der nicht arbeitet", dann sollte dieses Argument auch für Erbschaften und Kapitalerträge gelten.

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    • Monika Heuser

      Es kann nicht sein, dass sich Geld unkontrolliert vermehrt und durch keine Leistung gedeckt ist (Refinanzierung der Banken). Ich habe das Gefühl, dass die derzeitige Geldpolitik nur Geld druckt, dass aber durch keinerlei Gegenwert einen Wert hat und die große Blase irgendwann platzt, wenn nicht jetzt gegengesteuert wird.

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      • Joe02

        Vermögenssteuer, doch bitte PROGRESSIV. Also mit höherem Prozentsatz je höher das Vermögen. Gerne auch bis 100% ab zB 100 Mio Euro Vermögen.

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        • D.Wettlaufer

          Vermögende müssen endlich wieder ihren Beitrag zur Steuergerechtigkeit leisten . Sie haben zum Allgemeinwohl ihrem Einkommen entsprechend beizutragen.
          Stars aus Funk ,Fernsehen und Sport müssen geächtet werden , wenn sie nicht ihren Beitrag zum Gemeinwesen leisten.

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          • aufsteher

            wenn sich die multimillionäre benachteiligt fuehlen tausche ich gerne mit ihnen :)

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            • Kurt Luckhardt

              Warum sollen nur die Armen in diesen Land alle Ausgaben schultern?

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              • Thomas Fechner

                Da darf es eigentlich keine 2 Meinungen geben. (Natürlich darf es die, wir sind ja Demokraten!!!)
                A) Wir sind alle Menschen und alle Menschen sind gleich viel wert (Art.1 der Menschenrechte: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren)
                B) Niemand ist in der Lage, ohne andere Menschen auszubeuten oder zu übervorteilen, hunderte Millionen und gar Millarden Geldwerte anzuhäufen. Der Reichtum des Einen bedingt die Armut Vieler. Da kann man noch so oft mit "Leistung", "überlegener Intelligenz", "Cleverness" oder was weiß ich nicht, argumentieren. Interessanterweise schafft es der Gesetzgeber (von den Vermögenden gekaufte Politiker), Gesetze zu erlassen, die es Menschen mit bösem Charakter erlauben, andere Menschen brutal auszubeuten, und auf die Beute wenig bis null Steuern zu zahlen. Bei gleichzeitigen willwürlich festgelegten "Zwangsabgaben" für abhängig beschäftige Arbeitsnehmer.

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                • Peter M.

                  ... damit alle Deutschen von der Ausbeutung von Mensch und Natur profitieren? Wie kann es überhaupt Millionäre / Milliardäre geben? Wenn wir diese 3 Billiarden Euro welche sich in der Geldblase befinden durch 8 Milliarden Menschen gerecht aufteilen würden, hätte jeder 375 000 €. Es gäbe weder noch einen Menschen der dieses Geld bedient, noch gäbe es das Material um all diese Konsumartikel durch Roboter herzustellen zu können. "Geld" ist Betrug und Schwindel, dennoch träumt jeder davon Millionär zu sein und sich wie ein Baby oder Behinderter in diesem Menschenzoo füttern, pflegen, versorgen und bedienen zu lassen und sogar noch zu diktieren und zu bestrafen (Kunde ist König). Dieses Geld ist die zerstörerischste und scheinheiligste Waffe und Droge. Jeder Cent hat seinen Ursprung in der Natur. Dennoch gelten diese "reichen" Egoisten in allen Gesellschaft immer noch als Gewinner, Elite und Vorbild. Geld ist in Wahrheit eine Schuld / Kredit gegenüber der Natur und müsste als solcher behand

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                  • Lisa Inderau

                    Die Forderung sollte uneingeschränkt gelten. Es widerspricht den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung, dass große Vermögen, die in vielen Fällen nicht erarbeitet, sondern ererbt wurden, steuerfrei sind. Ein neoliberaler Einwand: Wenn es den Reichen gut geht, fällt auch etwas für die Armen ab. Unser Argument sollte sein: Und gerade deshalb Vermögenssteuer für Vermögensmillionäre! Über die Freibeträge wird man reden können.

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                    • Robin Hood

                      Es kann nicht sein, das die Armen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher und nebenbei auch mittlerweile der Mittelstand oftmals in die Armut abrutscht. Hier hilft nur eine Vermögenssteuer, außerdem sollte die Kapitalertragssteuer ab einem gewissen Betrag drastisch erhöht werden. Es darf nicht sein, das harte Arbeit mit bis zu 50% versteuert wird und die Erträge auf Kapital nur zu 25%. Eigentlich müsste es umgekehrt sein.

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