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Wohnen bezahlbar machen, Alternativen wie Tiny-Häuser und das Dorfleben fördern

Martina Plischka Martina Plischka  •  2021-06-10  •    3 Kommentare  • 

Grundlegende, selbstverständliche Dinge wie das indivuelle Wohnen muss endlich möglich gemacht werden. Es fehlt überall an bezahlbarem Wohraum, leider werden alternative Wohnformen wie zum Beispiel das Leben auf dem Dorf oder in einem kleinen Haus (Tinyhaus & Co) hierzulande sehr schwer gemacht. Warum gibt es nicht mehr Campingplätze, auf denen das Wohnen als Erstadresse endlich möglich gemacht wird? Bei steigenden Mieten, aber immer niedrigeren Löhnen und einer zunehmenden Verteuerung des Lebens insgesamt sind endlich Alternativen gefragt. Wer möchte, sollte die Möglichkeit erhalten, auch andere Wohnkonzepte auszuprobieren. Dies dürfte aber wiederum auch nicht irgendwann zur Pflicht gemacht werden, dass zum Beispiel ein Mieter einer Wohnung dazu gezwungen wird, von der Mietwohnung auf einen Campingplatz zu ziehen.

Kommentare (3)


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  • Heike K

    Niemand sollte darauf angewiesen sein, dass der Staat Möglichkeiten schafft um in Mini-Häusern oder auf Campingplätzen dauerhaft bezahlbar leben zu dürfen. Damit entwertet man sich als Mitbürger ja selbst. Warum sollten sich die ärmeren Menschen irgendwo verkriechen. Nein jeder ist ein Teil des Staates und hat ein Recht auf eine richtige Wohnung. Wir müssen von den Politikern fordern, mit einer bundeseinheitlichen Mietpreisbremse den vorhandenen Wohnraum für alle bezahlbar zu machen ohne in beengten Verhältnissen leben zu müssen. Wohnräume dürfen keine Spekulationsobjekte mehr sein. So lange nicht jeder Bürger einen Wohnraum hat, sollte man aus vorhandenen Immobilien bezahlbare Wohnräume machen. Dafür müssen endlich Gesetze her, die es ermöglichen, den Immobilienspekulanten diese Immobilien zu entziehen. Wem ein Mini-Haus zum Leben reicht, der sollte sich nicht aus Not dafür entscheiden müssen.

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    • Jürgen Bauer

      Erstwohnsitze auf dem Campingplatz erhöhen den Verdrängungsdruck von Bessergestellten gegenüber Geringverdienern und Arbeitslosen aus dem Wohnungsmarkt. Das beste Beispiel gelungener Wohnungspolitik ist der Karl-Marx-Hof in Wien. hier hat die Stadt ein Wohnviertel errichtet, welches für alle bezahlbaren Wohnraum geschaffen hat. Ich bin für kommunalen Wohnungsbau und die Enteignung der Wohnkonzerne.

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      • Theo Schmitz

        Du hast mit Allem Recht, was Du schreibst. Mir ist auch der soziale Wohnungsbau für Familien mit Kindern sehr wichtig. Ich finde da tun alle Kommunen zu wenig und sowohl Bund, als auch Länder lassen die Kommunen bei der Finanzierung allein. Im Übrigen muss dringend ein Bürokratieabbau bei Baugenehmigungen für bezahlbaren Wohnraum stattfinden. Die Politik hat offenbar andere Dinge, wie eine Förderung großer Konzerne im Fokus. Dabei haben alle Maßnahmen zur Förderung der Unternehmen oder zum Abbau derer Steuerlast nicht einen Arbeitsplatz gebracht. Wir zahlen Steuern, damit der Staat großzügige Steuergeschenke machen kann und Produktionen in Billiglohnländer verlagert werden, wo die Beschäftigten unter Bedingungen wie um 1890 in Deutschland arbeiten müssen. Kein Arbeitsschutz, kein Kündigungsschutz und keine soziale Absicherung. Die Politik in Deutschland verfolgt seit Anfang der 90er diesen falschen Weg. Tagtäglich stellen wir fest wie korrupt die Politiker sind.

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