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Frieden schaffen ohne Waffen!

Helga Täge Helga Täge  •  2021-03-28  •    23 Kommentare  • 

Sind jemals durch Kriege Konflikte im Sinne der einfachen Menschen gelöst worden ? In allen Fällen wurden/werden Kriege geführt, um wirtschaftlichen, geoplitisch oder strategisch wichtigen Einfluss zu erlangen und gleichzeitig durch die hochgefahrene Rüstungsgüter-Produktion Maximalprofite zu generieren. Ebenso werden durch Kriege menschliches Leid, Umweltverschmutzung, Resourcenverschwendung und letztlich die Erderwärmung etc. vorangetrieben. Jegliche religiöse oder menschenrechtsbezogene Ursachen als Gründe für eine Kriegsführung sind immer und überall nur ein vorgeschobener Vorwand! 

Deshalb sollte die BRD aus der Nato austreten. Durch bi-und internationale Verhandlungen und Abkommen muss die Stationierung von Atomwaffen (u.a. USA-Stützpunkte in der BRD) beendet sowie auf die Herstellung und den Erwerb, besonders von Atomwaffen (auch über die EU/Frankreich) verzichtet werden! Die Ausfuhr von Rüstungsgütern aller Art muss kontrolliert bzw. gestoppt werden!  

(Der Einfluss der deutschen Wirtschaft und damit auch der Politik in der EU hat den Status des Bestimmenden erlangt. Unter der gegenwärtig-aktuellen Situation der "Neuaufteilung der Welt" ist es hochgefährlich, dass ein neuer unberechenbarer, verhehrender  Weltkrieg ausbrechen könnte, wieder von deutschem (EU) Boden ausgehend?. Wer wäre dann der Sieger?)  

Deshalb Frieden schaffen - ohne Waffen!

 

Kommentare (23)


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  • JJK

    Deutschland raus aus der NATO. Und dann: NATO raus aus Deutschland!
    Ohne eine Vergemeinschaftung der Privatwirtschaft und insbesondere Finanzkapitalwirtschaft würde aber auch ein in anderen mulitlaterialen Organisationen stehendes Industrieland zu imperialer Machtprojektion neigen. Darum muss die Ursache von Kriegen beseitigt werden, nämlich die Macht- und Kapitalinteressen der herrschenden Klasse. Letztlich müssen Macht- und Kapitalinteressen aufhören. Stattdessen brauchen wir ein planetares Solidar- und Kooperationsinteresse.

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    • Uwe Mergel

      Das Motto junger Christen in der DDR sollte wieder belebt werden "Schwerter zu Pflugscharen"! Der Westen hat damals dieses Motto in DDR gelobt, es ging ja um harte Politik gegen den Ostblock, aber was ist nun nach der Wende daraus geworden? Versöhnung statt Hass, Verständigung statt Misstrauen, es fehlen kleine Schritte zur Vertrauensbildung zwischen nun NATO und Russland, der Ostblock ist ja weg und die NATO an russische Grenze vorgerückt mit dem Zerfall der Sowjetunion. Wir brauchen eine neue KSZE für und in Europa mit den aktuellen Ländern und Regierungen, alle müssen wieder an einen Tisch zusammen kommen (wollen) und Schritte der Vertrauensbildung abstimmen. Kriege kennen unter normalen Leuten keine Sieger, die Rüstungswirtschaft, Konzerne und Banken sind Gewinner. Millionen Tote und Ermordete in den letzten Kriegen schreien uns sinnbildlich an : "Haltet Frieden, nie wieder Krieg"!

    • Rainer Petry

      In diesen Tagen musste ich an einen amerikanischen Sodaten denken, der mich 1965 an den ersten IBM-Computern ausgebildet hat für meine Tätigkeit als Zivilangestellter der amerikanischen Streitkräfte. Es war ein richtig feiner Kerl, ein "Okie" aus dem mittleren Westen der USA. Drei Monate später wurde er nach Vietnam eingezogen und drei weitere Monate später war er tot, gefallen in einem der sinnlosesten und verbrecherichsten Kriege unserer Zeit. Als der Militärpfarrer die Nachricht überbrachte, waren wir alle geschockt und haben geheult wie die Schlosshunde, danach kam die Wut. Es war ein sinnloser Tod, für Interessen, die nicht seine waren, für ein Land und ein Regime,
      dem jedes Mittel Recht war. Sein Name war Honeycutt, 22 Jahre alt und einer der 55.000 Namen an der schwarzen Memorialwand in Washington. So ein Erlebnis aus der Jugendzeit prägt einen für das ganze Leben und auch die Einstellung für die Rüstungsindustrie, das Militär und die, die das befürworten. Nie wieder Krieg !

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      • Peter Manne

        Heute ist es leider noch eine Utopie - ohne Waffen frieden schaffen zu wollen. Da brauchte es einen weltweiten Vertrag über die Abschaffung aller kriegsfähigen Waffen.
        Aber Deutschland sollte sich zum neutralen Staat erklären. Das wäre die richtige Konsequenz aus unserer Geschichte und die NATO gehört abgeschafft. Friedensverträge mit Russland und China wären dazu notwendig. Das wäre ein Zeichen des unbedingten Friedenswillens in Europa und andere Länder sollten sich dem anschließen. Zum Schutz dieser Staaten reicht dann völlig ein wirksamer Grenzschutz aus.

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        • Helga Täge
          Helga Täge  •  Verfasser  •  2021-04-02 19:35:05

          Hallo Hofi, Perspektiven für die Produktion ziviler Güter gibt es reichlich, nur dass sie nicht so hoch profitabel für die Rüstungsindustrie, Banken etc. wären: Lebensnotwendige Güter in der dritten Welt (z. B. Wasser- und Energiegewinnung, Wohnungsbau, landwirtschaftliche und industrielle Maschinen und Anlagen für die Eigenversorgung bzw. zum Handelsaustausch, Ausbildungs-und Gesundheitsgüter....) Alle Menschen sollten ihre Lebensgrundlagen selbst erarbeiten können. Hilfe durch die reichen Länder, die durch Ausbeutung von Bodenschätzen, Arbeitskräften etc. ihren Reichtum erschaffen und gemehrt haben und es weiter tun, müssen in großem Umfang eingeleitet werden! Damit würden Kriege vermieden und Flüchtlingsströme gestoppt werden. Ausgaben für Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete in den reichen Ländern (Geld, Unterkunft, Verpflegung, Versorgung allgemeiner Art...) würde in den Heimatländern ein Vielfaches an Verbesserung der Lebensqualität für viel mehr Menschen bewirken. H.T.

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          • Nicole Finkernagel

            Rüstungsexporte müssen verhindert werden,ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, sie führen nicht nur IMMER zu Flüchtlingen,sie sind auch mit Verursacher der größten Klimakiller. Dazu gehört auch, dass Drohnenstützpunkte, wie Ramstein geschlossen werden! Dafür braucht es aber auch eine gute Alternative für die vielen Angestellten dieser abartigen Industrie

          • Werner94

            Deutschland hat mehrfach selbst Kriege angezettelt. Mit dem Potsdamer Abkommen wurde uns die Verpflichtung auferlegt, nie wieder Krieg.
            Die 70 Jahre seitdem zeigen eindeutig, daß Kriege leider immer zu Lasten der einfachen Menschen gehen. Ziel der Kriege sind Bodenschätze und politisches Vormachtstreben einzelner Staaten. Die Menschen bleiben dabei auf der Strecke, was man derzeit an erkennen muß. Diskussionen zu Syrien, Jemen und anderen Ländern erkennen muß. Anstelle wirtschaftlicher Hilfen, durch die die Länder sich selbst entwickeln und ernähren können werden Öl, Gas und andere Vorkommen zum Nachtel der Länder ausgebeutet, Billigware teuer dorthin geliefert und somit Korruption und Mißwirtschaft gefördert. Gerade im NO zeigt sich, daß bereits in den 70/80-er Jahren erreichte Fortschritte bei Bildung, Frauenrechten und wirtschaftlicher Entwicklung zum großen Teil wieder zunichte gegangen sind. Auch Deutschland hat da eine Verantwortung, die leider nicht wahrgenommen wird.

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            • Antar Aabhar

              Hallo zusammen, solange Waffen produziert werden (egal welche) gibt es immer einen Verrückten, der den Abzug drückt bzw. eine vorgeschobene Rechtfertigung dafür zu haben glaubt. Wenn also jemand direkt oder indirekt für dieses System arbeitet muss man sich keine Gedanken über deren Jobs machen, denn es ist die Eigenverantwortung der Leute wenn sie eben diese Jobs machen. Sie könnten ja auch was sinnvolles machen !

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              • Robert Seífert

                Rüstungsexport gehört rigoros verboten und muss genauso bestraft werden wie Mord. Nebenbei: nicht jeder (kriminelle) Unfug darf mit dem Argument Arbeitsplätze gerechtfertigt werden.

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                • Hanniball

                  Noch nie ist die Welt durch einen Krieg besser geworden. Deutschland ist mit seiner Rüstungsindustrie Vorreiter im Schüren von Konflikten um dann anschließend eine Friedensmission zu starten. Welche Heuchelei!
                  Die Entwicklungsländer brauchen keine Panzer sondern Traktoren. Die alte Lösung ˋ Schwerter zu Flugscharen ist so aktuell wie nie.
                  Wo sind denn da jetzt die Grünen und Bündnis 90. Als es gegen die DDR ging waren sie hochaktiv. Wo sind sie heute?

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