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Mietrecht/Wohnungsnot

Erwin Knaus Erwin Knaus  •  2021-06-04  •    4 Kommentare  • 

Da die Grundstückspreise explodieren u. damit auch die Mieten für Viele nicht mehr bezahlbar sind, sollte man über eine Grundbesitzreform nachdenken: Eigentümer von Grundstücken darf nur der Staat sein u. dieser verpachtet(Erbpacht) an seine Bürger. Damit würde die Spekulation mit Grund u. Boden verhindert.

Kommentare (4)


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  • EVA

    Eigentümer von Grundstücken darf nur der Staat sein? NEIN! Grundsätzlich soll mich der Stadt in ruhe, aber nicht im Stich lassen.
    Gerne also darf sich der Staat Grundstücke zulegen und diese dann bebauen oder bereits bebaute sanieren und fair und sozial verpachten/vermieten. Von einer Enteignung der vorhandenen Mietwohnung, die als Rentenversicherung des kleinen Mannes auf dem Dorf dient, halte ich aber nichts.

    Der Boden auf dem wir Leben gehört allen. Das Privileg diesen zu besitzen und darüber zu entscheiden möchte ich dem Staat nicht einräumen. Hier wird jetzt schon seitens der poetische Mächtigen zu viel "Schindluder" durch Teilhaben an Großen Immobilien Firmen getrieben. Ohne nähere Details kann ich also grundsätzlich nur verneinen.

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    • Jürgen Bauer

      Die Enteignung einzelner Wohnungen, von Kleinvermietern und Wohnungen, die als Alterssicherung gekauft wurden ist abzulehnen, jedoch müssen Sozialwohnungen, die an Wohnungskonzerne verhökert wurden, wieder zurück in öffentliche Hand, auch mit Enteignung.

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      • Uwe Mergel

        Es wäre schon gut, wenn der Staat relativ schnell leerstehenden nutzbaren Wohnraum zur weiteren Vermietung bekommen kann und hier auch finanzielle Regelungen mit dem Eigentümer oder Vermieter getroffen werden können. Es darf da zu keiner Willkür kommen, der wieder zu gewinnende Wohnraum sollte sicher- trocken- warm sein und eine eigene Wohnung im Schnitt sein. Mit Grundstücken und Wohnraum darf kein Profit, kein Gewinn gemacht werden, aber die Kosten für Sanierung, Modernisierung, altersgerechte Umgestaltung, Barrierefreiheit sind vom Staat zu fördern und zu unterstützen.

        • Elva

          Wäre es unter anderem als Weiteres sinnvoll, die Mieter zu beteiligen?
          Hier stelle ich mir eine Genossenschaft der Mieter (ähnlich wie bei einer WEG) vor.
          Durch die Mieterversammlungen könnten gemeinsam Projekte erörtert und abgestimmt
          werden, die der Instandhaltung/Sanierung dienten.

          Vorteil: Mitbestimmungsrecht, keine Mieterhöhung, Mietobjektbindung.

          Ich bin gegen eine Enteignung von Grundstücken, vor allem dann, wenn Sie zur Rente
          dienen.
          Hier spreche ich nicht von Eigentümern, die mehrere Klein- oder gar GroßImmobilien
          besitzen, um alleine Cash-Flow erzielen zu wollen.

          Ein sehr umfangreiches Thema, was detaillierter ausgeklügelt werden könnte?

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