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Mikrosteuer auf Finanztransaktionen

Rainer Rainer  •  2021-05-24  •    2 Kommentare  • 

Ich habe vor einiger Zeit von dieser Idee gelesen. Besonders im Hochfrequenzhandel könnte man mit einer Steuer im Promillebereich sehr hohe Steuereinnahmen generieren. Davon abgesehen würde ich die Notwendigkeit eines Hochfrequenzhandels ohnehin in Frage stellen, aber das wäre eine separate Diskussion.

 

Kommentare (2)


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  • Werner Kraft

    Hochfrequenzhandel - schnelle Computer und Datenleitungen, intelligente Handelssoftware, große, sehr kurzfristige Umsätze, die minimale Kursdifferenzen an verschiedenen Börsenplätzen ausnutzen. Wenn man da tiefer einsteigen würde, die meisten würden das als "neoliberales Gesumse" abtun.
    Der Sinn stellt sich bei den meisten finanztechnischen Anlageformen - es blickt nur eine kleine Minderheit durch, und die verdienen heftig daran. Und wenn es schiefgeht, kommt die Allgemeinheit dafür auf.
    Die Frage ist: Soll man das alles laufen lassen - und die Gewinne durch Besteuerung umverteilen ? - wenn man damit durchkommt.
    Oder soll man danach streben, das ganze umzuformen, z.B. die Algorithmen so abändern, dass grundsätzlich die Armen davon profitieren.
    Das liefe auf eine solidarische KI - Revolution hinaus.

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    • tanjan

      Sicherlich eine Möglichkeit neben anderen, den Finanzmarkt zu regulieren, einzuschränken und die Profiteure an den Kosten dieses Handels für die Gesellschaft zu beteiligen. Und den Hochfrequenzhandel unattraktiv machen. Sonst kommt der nächste Börsencrash bestimmt. Wenn nicht endlich die Politik reagiert und grundlegend reguliert.

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