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ARBEITZEIT FÜR EINE ÖKOLOGISCHE HUMANE ARBEITSLEBEN

Vcalifano Vcalifano  •  2021-03-28  •    30 Kommentare  • 

Ich finde passend in unserer Zeit die Arbeitzeit, bzw. die Arbeitstagen auf 4 Tagen wöchentlich zu reduzieren. Ausserdem ich finde ein System des "sabbatical" Modells, wie bei Professoren an der Uni besser, um evtl  längere oder flexibeler Übergang  Arbeit -Rente zu erreichen und die Gesundheit der Menschen zu fördern. Das Modell konnte so aussehen: nach 10 Jahren Arbeit gibt es das Recht 3-4 Monaten sabbatische Zeit, wo die Menschen frei sind aber mit einigen Auflage in Bezug auf Gesundheitscheck, evtl, Teilnahme an Aktionen (Kultur-Politik) oder Weiterbildung. Dann nach weitere 10 Jahre sind 6 Monaten sabbatical Zeit vorgesehen und nach 45 J. sind die sabbatical Zeit nach 5-6 Jahren und das bis zum Rentenalter, das natürlich sich verlängern kann auch bis 70-72 J(je nach Beruf und Wunsch). Dieses Model soll natürlich noch mal gedacht werden und Experte sollte es umsätzungsfähig entwerfen aber in seinen Prinzipien finde ich sehr gut für die Ökonomie, für die Qualität del Leben, für die Gesundheit der Bürger und für Ersparnisse der Gesundheitskosten , da wir immer älter werden müssen wir gesunder bleiben, für die Verteilung der Arbeitsplätze, ganz wichtige Thema auch für die Zukunft aufgründ der Digitalisierung. Dazu kommt, was wir in Corona gesehen haben, nämlich wir müssen den Konsumwahr runterfahren und für den Umwelt sind für den Planet "sabbatical Time", was Urlaub oder Wochenende für die Menschen sind. Ich würde mich freuen, wenn eine Partei sich solche Konzept oder Idee eigen macht  und zum Wahlen zu gehet mit so ein revolutionäres und notwendiges Konzept des Arbeitslebens, der Zukunftfähig. Was wir jetzt haben ist inkompatibel, nicht tragfähig, destruktiv und zerreisst die Gesellschaft.

Kommentare (30)


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  • Amir

    Ich bin ein großer Befürworter der Arbeitszeit-Reduzierung. Warum? Die Arbeitsdichte nimmt zu. In Zeiten von Digitalisierung und "Effizienz-Wahn" leisten wir immer mehr in kürzerer Zeit. Es ist also legitim die Arbeitszeit als Kompensation für die zunehmende Arbeitsdichte zu reduzieren.

    • Uwe Mergel

      Da Arbeit ja immer weniger vorhanden sein wird in vielen Bereichen, sollte man die Arbeitszeiten und Arbeitstage neu festlegen, auch Begriffe wie Vollzeit- Teilzeit neu definieren auch mit Zahlen, die dahinter stehen. Man sollte endlich eine humane, kinder- und familienfreundliche Arbeitswelt und Gesellschaft schaffen und ermöglichen. Der Mensch sollte wirklich Mensch sein und bleiben dürfen und nicht nur funktionieren zur vollsten Zufriedenheit von...., was man ja fast überall erleben musste und muss. Diese auf Profit und Gewinn orientierte Gesellschaft und Wirtschaft muss endlich umdenken wollen und können. Das Arbeiten nur unter DDD Druck- Dampf- Donner muss endlich der Vergangenheit angehören. Und dazu auch das, was ich seit der Wende erleben musste, nur immer atypisch- befristete Jobs, was bringen die und wem bringen die was, auch das muss endlich reguliert und beendet werden.

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    • J. Mandel

      Hallo Vcalifano,

      Ich finde deinen Vorschlag grundsätzlich gut, dennoch würde ich die Möglichkeit sabbatical Zeit zu nehmen nicht an die Vollendung von Arbeitszeitjahren koppeln. Eher, dass man ein Kontingent von X Monaten hat. Es gibt immer unvorhergesehene Krisen, z.B. Burn Out, Tod eines Nahestehenden etc. wo man möglicherweise den normalen Alltagstrott nicht mehr packt aber dennoch arbeiten, weiterlernen will.
      Die Viertagewoche unterstütze ich.
      Liebe Grüße
      Jenny

      • Vcalifano
        Vcalifano  •  Verfasser  •  2021-03-28 20:33:56

        Hallo Jenny,
        ich habe natürlich kein fertiges Konzept aber nur eine Idee. Ich bin auch einverstanden, dass es keine rigide System gedacht werden sollte, ich denke aber wenn wir humane Arbeitsbedingungen mit Arbeitspause und Gesundheit check schaffen, wären die Menschen nicht am Ende ihrer Arbeitsleben, wie oft passiert, kaputt in burn out. Es hat mich immer beindruckt zu beobachten, wie viele Menschen im Alter Gesundheitsprobleme haben und dass ist eindeutig das Signal für ungesundes Arbeitsleben. Deswegen, denke ich, wenn wir humanerer Arbeitsbedingungen schaffen, können wir auch sehen, dass viele Leute gerne sogar weiter oder länger arbeiten können wollen. Danke für deine Antwort! Meine Frage wäre, wir können die Linke politisch in ihrer Programm so ein Projekt aufnehmen und in der nächsten Bundestagwahl u.a. Stimme mit so eine radikales Vision der Arbeitsleben für sich gewinnen. Ich denke/hoffe, dass viele Menschen würde sowas wählen.
        Liebe Grüße
        Vincenzo

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      • R.T.

        Man sollte Arbeit ganz neu denken. Wann fängt der Mensch an zu begreifen, dass in einer begrenzten Welt kein unbegrenztes Wachstum möglich ist!

        • Piet Ording

          Ich sage ja, Grundversorung für alle, und das gar bedingungslos - müsste dann aber auch die gesamte Welt mitspielen, vielleicht aber nicht einmal die Regierungen - die würden es eh nicht tun. Verschiedene Versuchsmodelle in Namibia und Finnland haben es gezeigt. Die Regierungen wollen es nicht, oder nur sehr, extrem begrenzt, teils auch verständlich.

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        • Uwe Mergel

          Was musste ich erleben, viele andere auch besonders nach der Wende, immer nur befristet mal hier und da arbeiten und das unter DDD Druck- Dampf- Donner. Was hat man aber damit erreicht, für sich und andere, wie krank war und ist diese Arbeitswelt? Dazu das ungesunde oft lange Pendeln von und zur Arbeit, warum muss eine Vollzeitarbeit 40 Stunden sein oder 38 Stunden pro Woche? Was bringt das, macht das die Betroffenen gesünder und glücklicher?Menschen funktionieren oft nur noch bei den Jobs, gehen dabei innerlich psychisch-seelisch kaputt, dazu die oftmaligen Ängste um den Job etc. Ich war und bin für eine andere Arbeitswelt, weniger Wochenarbeitszeit, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie- privaten Interessen. Darum bin ich auch seit Jahren für den Gedanken einer Einführung von BGE Grundeinkommen als Existenzsicherheit für alle Menschen und deren- unserer freien Entfaltung.Das könnte auch nebenbei Natur, Umwelt und Klima dienen, wenn man nicht mehr wegen Arbeit pendeln muss.

          • Piet Ording

            Das BGE ändert daran gar nichts. Eine bedingungslose Grundversorgung schon eher. Denn GBE geht nur um Geld, und genau da ist das Problem - Geld allein, hilft auch nicht. Arbeitszeit sollte auf etwa vielleicht 10 bis 20 Stunden die Woche reduziert werden, wenn nicht gar gänzlich als Pflicht abgeschafft werden. Wer gute Tätigkeit und eine ausreichende Grundversorgung hat, wird schon selbst mehr tun. Ich aktuell - wenn alles gut läuft, locker 15 bis 20 Stunden gar täglich - habe ich auch kein Problem mit, weil es teils spaß macht ich vielfach einen Sinn darin sehe. Einen Fahrerjob, Dinge, oder Personen von a nach b fahren würde ich auch gern wenigstens 10 bis 15 Stunden am Tag mit ein paar freien Tagen machen wollen - aber diese Zwänge sind das Problem.

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          • Hofi

            Das "Zauberwort" heißt Beteiligung am Produktivitätsgewinn. Dann lassen sich all die Maßnahmen, die ein menschnewürdiges, interessates und produktives Arbeiten ermöglichen, umsetzen.

          • Peter M.

            Dennoch ist doch alles sowieso nur ein absurdes Spiel um Geld, Frauen und Macht. Wenn Sie einmal alles hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun hat und unser Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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            • Guido Riga

              Die 30 Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich für alle Bereiche einführen, dann später die 25 Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich einführen!

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              • Solidaria

                Das Leben ist sehr komplex. Ich stelle mir ein solches System sehr starr vor. 10 Jahre arbeiten, dann eine Auszeit von 3 - 4 Monaten? Hm, manch einem Workaholiker wird da schnell die Decke auf den Kopf fallen. Was tun mit der freien Zeit, wenn man ein Fachidiot ist und sonst keine Interessen hat?
                Jeder sollte so lange arbeiten können und tun was ihm gefällt. Hier sind ja auch nicht Familienplanung, Krankheit, Pflege von Angehörigen, etc. berücksichtigt, die lassen sich nicht pauschal planen, das passiert eben. Da fangen dann auch die Existenznöte an und hierfür benötigen wir ein Grundeinkommen, dass jeden Lebensplan berücksichtigt und ermöglicht, dass wir Menschen uns Arbeit aufteilen und mit den Ressourcen des Einzelnen und der Erde haushalten.

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                • Maria

                  Das würde auch Freiraum für Gemeinschaft und Ehrenamt bei jedem Einzelnen schaffen.

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