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Freiheit

bonscott_60 bonscott_60  •  2021-03-28  •    16 Kommentare  • 

ist immer die Freiheit des jeweils anders Denkenden.  Was ist Demokratie?Demokratie ist das politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat. Wo haben wir das? Nirgends. Wo können wir teilhaben? Das geht ja schon bei der Zeitumstellung los. Ist man wirklich daran interessiert? Oder die GEZ Gebühren. hat man da Mitbestimmungsrecht?

Kommentare (16)


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  • Hans Schuster

    Demokratie bedeutet eigentlich, dass jeder an den Entscheidungen die ihn selbst betreffen mitbeteiligt wird. Demokratie bedeutet nicht Wahlen NUR alle 4 Jahre. Oder nur gesteuert angelegte "Volksentscheide". Laut Grundgesetz regiert das Volk - also der Souverän - mittels Wahlen und Abstimmungen. Das wird aber Grundgesetz widrig übergangen. Und die Wahlen bewirken natürlich überhaupt nichts (sonst wären sie nach Tucholsky längst verboten).
    Insofern leben wir in einer Diktatur mit scheinddemokratischem Anstrich, weil sich eine Diktatur mit dem Wort Demokratie einfach besser verkaufen läßt.
    Wichtig wäre eine Abschaffung der Parteien, Abgeordnete die nur ihrem Gewissen verantwortlich sind, sofern es überhaupt Abgeordnete braucht. Man könnte diese auch nach Bevölkerungsgruppen geordnet repräsentativ auswählen, nicht nach Parteien. Und sehr wichtig wären auch freie Medien, ohne freie Information kann es keine Demokratie geben.

    • Theo

      Abschaffung von Parteien bringt garnichts, Abgeordnete mit ähnlichen Ansichten würden sich immer wieder zu Clubs und Abspracchen zusammenfinden. Sie wären viel bürgerferner als Parteien in die jede/r eintreten kann. Allerdings hast du Recht - sie funktionieren längst nicht so wie sie sollten, innerparteiliche Demokratie ist ein Witz. Da müsste man ansetzen - Parteien zu permanenten Diskursforen umgestalten und nicht bloss zu Wahlmaschinen in denen die Gurus und Pöstchenjäger den Ton angeben.

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    • Thomas Pfaffenbauer

      Wenn es eine reale Demokratie auf dieser Welt gäbe, hätten wir nicht dieses elend unter der Knechtschaft des Kapitals. Der aus meiner Sicht erfolgreichste Ansatz einer Demokratie ist das Schweizer Vorbild, aber die Schweiz ist ja kein Staat, sondern eine Eidgenossenschaft, somit sind die Bürger im weitesten Sinne keine Untertanen wie wir.
      Insofern kann in einem Staat die Demokratie im Grunde durch soviel Möglichkeiten der Einflussnahme durch den Bürger wie irgend möglich verbessert werden. Also Volksbegehren und Volksentscheide, sowie direkte Wahlen für bestimmte Ämter.

      • Theo

        Wie sehr Referenden und Volksabstimmungen Demagogie und Manipulation fördern hat man oft genug gesehen. Auch in der Schweiz kommt bei den Abstimmungen nicht immer das Beste raus - im Gegenteil. Das Instrument ist viel zu zentralistisch, Dezentralisierung von Entscheidungen wo immer sinnvoll ist ein besserer WEg

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      • Uwe Mergel

        Was ist Freiheit wirklich, wer legt in jedem System fest, was Freiheit ist- zu sein hat und wie weit Freiheit gehen kann? Jeder Mensch hat auch zu Freiheit seine Meinung und Erfahrung, ich selber aus 2 nun erlebten Systemen. Die jeweils herrschende Klasse oder das jeweils regierende Regime legt fest, was Freiheit zu sein hat, auch die Grenzen dazu. Welche Rolle spielen mündige Bürger, sollen sie spielen, was wird ihnen gestattet, worüber dürfen sie mitreden und mitgestalten, wozu werden sie gefragt oder sollen sie nur zu bestimmten Wahlterminen ihre Stimme- ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen? Wie kann ich meine Freiheiten ggf. durchsetzen, meinen Willen wirklich bekunden? Es fehlen in diesem Land Direkte Demokratie, Volksbefragungen besonders auf oberer Ebene zu allen wichtigen Themen der Zeit. Wahlen alleine reichen da für mich zumindest nicht aus.

        • Theo

          Volksbefragungen o.K., die sind was anderes als Volksentscheide in Abstimmungen, wo der Abstimmende zur Akklamationsmaschine für die Gurus, die Selbstdar-steller, die Absolventen von Rhetorikkursen zurechtgestutzt wird. Aber meiner Meinung nach käme es darauf an den Lobbyismus in einer pluralistischen Gesellschaft a) zu permanenten Bürgerdiskursen zu entwickeln, z.b. in Parteien oder mit Foren, die von Parteien eingerichtet werden wie hier, und b) die Lobbies zu zwingen an Räten teilnehmen zu müssen, wo sie transparent ihre Interessen vertreten und mit anderen Interessen konfrontiert gemeinsame Lösungen oder Kom-promisse suchen müssen. Die könnten dann als Beratungsergebnis ins abstimmende Parlament einfliessen. Sollte doch unwahrscheinlich sein, dass sich Volksver-treter, die wieder gewählt werden wollen, immer und einfach über solche Abstimmungen in Räten hinwegsetzen würden. Bei einer freien Medienlandschaft wären sie schnell als kapitalabhängige "Besserwisser" diskreditiert.

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        • Gerhard Sebastian Guder

          Einigen dürfte nicht ganz klar sein, was sie meinen.
          Freiheit ist einerseits sehr Begrüßenswert, wenn man sie hat, aber dafür muss auch der Rahmen bestehen, welchen man in Linksradikalen-Kreisen als: Kontrollierte Freiheit einstuft.
          Da die Forderung nicht klar genug formuliert ist und de Facto eher sich wie eine Beschwerde liest, es gäbe nicht genug Freiheit im Rahmen des Rechtsstaatlichen, dann muss ich darauf verweisen, dass Forderungen gegeben sein sollten, nicht Beschwerden.
          So gesehen, in der Schule hätte man gesagt:
          Am Thema vorbei.

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          • Ikben van Streek

            Glaube, es passt nicht so ganz?
            Aber ich mache mir eher Gedanken um meine Persönlichkeits- Freiheit.
            Es wird mehr und mehr unmöglich nicht irgendwo auf Video aufgenommen zu werden (Einkauf, Verkehrskreuzungen, Bahnhöfe uvm.)
            ...neuerdings vermehrt durch PKW-Dashcams
            Möchte nicht wissen wie oft ich mit dem Finger in der Nase aufgezeichnet bin :D

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            • Peter M.

              Wir im Osten über viele Jahre für Freiheit und für die Umwelt gekämpft, aber nicht dafür, dass wir dann selber die Freiheit anderen Völkern, Tieren und Pflanzen nehmen, um als Schmarotzer und Parasit über das Geld auf deren Kosten ein Luxusleben zu führen bzw. wie ein Baby gefüttert, gepflegt, versorgt und bespaßt zu werden.

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              • Peter M.

                Jeder Pupertierende rastet aus, wenn sich seine Eltern noch in sein Leben einmischen. Der Planet hat eine Atmosphäre und ein Lebewesen einen Schutzraum. Wer ungefragt eindringt wird gebissen oder getötet. Die Erwachsenen spielen seit tausenden Jahren irgendwelche Hierarchie- und Rollenspiele, man nennt es unverschämter Weise Sozialisierung, wo jeder glaubt sich ungestraft in das Leben anderer Menschen, Tiere und Pflanzen einmischen zu dürfen. Der Mensch erschafft sogar eigene Gesetze auf dem Planeten und spielt Gott. Er glaubt seine Meinungen, Träume und Ängste dem Planeten und seinen Geschöpfen aufzwingen zu dürfen. Jeder welcher diese Freiheit bei seinem Partner auslebt, wird sofort davongejagt oder eingesperrt.

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                • bierbrauer

                  Freiheit ist immer die Freiheit des jeweils anders Denkenden. Hört sich zunächst gut an. Aber bei genauerem Durchleuchten fällt mir auf, dass der Satz von einem raffinierten Betrüger für seine Anliegen hervorragend ausgenutzt werden kann. Z.B. von jenem, der über die Macht verfügte, den Satz zu vervielfältigen und schließlich auch zu veröffentlichen. Diese Macht besitzen nur wenige. Deshalb ist höchste Vorsicht angebracht. Ich lasse einem Betrüger, der nur an seine Vorteile denkt, einem Dieb, der nur die armen Leute beklaut, einem Mörder, der mein Kind umgebracht hat, einem Unruhestifter, der ganze Völker gegeneinander aufhetzt, keine Freiheit. Ich werde ihn so fesseln, dass er nie wieder seine Freiheit ausleben kann. Also: Achtung vor dem Umgang mit Worthülsen, abstrakten Begriffen

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                  • JJK

                    Freiheit ist Selbstbestimmung, auch Autonomie genannt, also Eigen-Gesetzgebung. (Willkürfreiheit ist nur launischer Mutwille.)
                    Die Freiheit des einzelnen Menschen wird nur durch die Freiheiten seiner Mitmenschen (und Daseinsrechte seiner Umwelt und Mit-Lebewesen) eingeschränkt.
                    Der Staat ist die gemeinsame Willensbildung einer Gesellschaft von freien Menschen, die sich auf ihre Interessen und Ziele einigen. Da eine repräsentative Demokratie zwangsläufig oligarchisch verkommt, muss ein ständiges Bürgergremium mit Sanktions- und Vetorecht darüber wachen, dass die politischen Funktionsträger das tun, wozu sie gewählt wurden.
                    Alle 25 Jahre müsste die Verfassung neu ausdiskutiert und per Volksentscheid bestätigt werden, weil jede Generation ein Recht darauf hat, selbst zu entscheiden, was ihr grundlegend wichtig ist.

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                    • Nicole Finkernagel

                      Bezüglich der Freiheit, erinnere ich gerne an die vielen Betroffenen der Agenda Politik von Schröder, die mit Hilfe der Bertelsmann Stiftung umgesetzt wurde und die vielen Menschen enteignet hat. Ich war zum Glück nie selbst betroffen, aber wenn es um das Wort der Freiheit geht, dürfen wir die Betroffenen nicht vergessen. Nicht alle haben keine Lust, zu arbeiten,im Gegenteil. Sie möchten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, was ihnen aber schon finanziell nicht möglich ist.

                      • Theo

                        Find ich richtig, Freiheit hängt davon ab, dass man sie wahrnehmen kann. Also von Zeit (Forderung Arbeitszeitverkürzung!), Geld (Medien und Information kostet) und der Möglichkeit sich einzubringen in Diskussionsforen, Parteien, Räten etc.

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