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Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer in den Konzernen und Betrieben

Rothörnchen Rothörnchen  •  2021-04-26  •    16 Kommentare  • 

Diejenigen die Werte schaffen sollen auch davon profitieren,dies ist nur gerecht und sie haben Anspruch darauf..

Kommentare (16)


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  • pehausbeh

    Die Konzerne die am meisten ausbeuten machen doch keine Gewinne, zumindest nicht hier in Deutschland, daher würde das eher wieder den Mittelstand treffen.

    Das Hauptproblem ist eher, dass die Politik sich von großen Konzernen erpressen lässt, damit meine ich, dass die Abwanderung des Unternehmens und die damit verbundenen Arbeitsplätze als das größere Übel erkannt wird.

    Was aber der massive Abbau von Arbeitsplätzen und der Wegzug eines Konzerns medial bedeutet, wird vernachlässigt, die Leute lassen sich soetwas nicht gefallen und kaufen dann einfach keine Produkte mehr von diesem Unternehmen.

    Außerdem ist der Arbeitsplatzverlust und der finanzielle Schaden nur von kurzer Dauer, der Wegzug schafft Raum für den MIttelstand, für Innovationen und eventuell sogar neue und bessere Produkte.

    Letzteres geht aber nur wenn man den Mittelstand entlastet und schwarze Schafe abstraft.

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    • Guido Riga

      Betriebe in Genossenschaften umwandeln, dann werden automatisch die Arbeitnehmer an Gewinnen beteiligt! Sowie eine Vermögensbegrenzung von 10 Millionen Euro einführen alles darüber wird 100% versteuert, dabei werden gebundene private Betriebsvermögen automatisch in Genossenschaftsanteile für die Beschäftigten umgewandelt!

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      • Uwe Mergel

        Ich gönne jedem Arbeitnehmer aus vollem Herzen diese Gewinnbeteiligung, da ich nie Vorzüge solcher oder auch kleinerer Art bei meinen befristeten Jobs bei Bildungsträgern genießen durfte und nun von ab bin, kleiner Rentner. Aber was passiert, wenn das Unternehmen in Schieflage fällt, wirtschaftlich schlecht und schlechter dasteht? Wer am Gewinn beteiligt sein will, was ist dann beim Gegenteil, bei Verlusten? Soll nur ein Denkansatz sein, hier sollte man sehr aufpassen. Und bei Unternehmen mit Aktionären etc., wie will man das dann regeln, denn erst kommen ja neben den oberen Manageretagen bei Gewinnen dann die Aktionäre, die ja auch nicht gerne leer ausgehen.

        • AnjaC

          Generell finde ich es erstrebenswert, die Beschäftigten eines Unternehmens am Gewinn teil haben zu lassen, denn nur aufgrund ihres Einsatzes kann ja überhaupt ein Gewinn erwirtschaftet werden und ich denke, dass dies der Motivation definitiv zuträglich wäre. Allerdings sollte die Gewinnbeteiligung keine Ersatz für eine angemessene Entlohnung sein. Wenn das Unternehmen schlechte wirtschaftliche Zeiten durchmacht, gibt es eben keine Gewinnausschüttung, weil es eben keine Gewinne gibt. Ich denke der Schlüssel liegt hier an der Transparenz und Kommunikation.

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        • Benutzer gelöscht  •  2021-04-26 12:14:30

          Thema wird schon unter: "Profite und Erfolg einer Firma sollten beim Arbeitnehmer ankommen!" diskutiert.

        • Maria

          Die Frage ist, auf welchem Weg?

          • Benutzer gelöscht  •  2021-04-26 12:13:24

            meine Idee wäre, eine gesetzliche Festlegung zur Gewinnausschüttung zu treffen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise 2% Gewinn erwirtschaftet hat, bedeutet dies ja, dass nur 98% des Umsatzes für die gesamten betrieblichen Ausgaben aufgewendet werden mussten. Da die Lohnkosten aber nur einen Teil dieser 98% ausmachen, könnten die Gewinnausschüttung ja an die Lohnkosten gekoppelt werden. Rechenbeispiel: 100.000 € Einnahmen, 98.000 € Ausgaben, davon 30.000€ Lohnkosten. 2% Gewinn = 2.000 €, 2% Lohnerhöhung sind 600 €. Der Gesetzgeber könnte also festlegen, dass an die Mitarbeiter mindestens eine Prämienausschüttung in Höhe des erwirtschafteten Gewinns gezahlt werden muss. Bleibt für die Ausschüttung an andere Beteiligten mindestens 1.400 €.

            • Heike K

              Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer sind eine schöne Sache und es gibt Unternehmen, die das auch machen. Allerdings stimmt Ihre Rechnung nicht: Egal, wieviel Prozent Gewinn ein Unternehmen im Jahr erwirtschaftet, erst einmal ist der Gewinn das zu versteuernde Einkommen des Unternehmers. Denn er kann sich ja keinen Lohn zahlen, weil er kein Mitarbeiter ist. Ein Unternehmer nimmt niemals den ganzen Gewinn als Einkommen aus dem Unternehmen, weil ein Betrieb liquide bleiben muss für zukünftige und unvorhersehbare Investitionen bzw. Ausgaben. Wenn man am Jahresende alle Geldvermögen aus dem Betriebsvermögen raus nimmt, ist das Unternehmen zahlungsunfähig. Also wenn man die Mitarbeiter beteiligt, dann nur zu einem Prozentsatz vom Gewinn.

              • Benutzer gelöscht  •  2021-04-27 19:37:08

                "Also wenn man die Mitarbeiter beteiligt, dann nur zu einem Prozentsatz vom Gewinn." - Klar, das hatte ich eigentlich gemeint. Es ging nicht darum, dass die 2% Gewinn an die Mitarbeiter ausgeschüttet werden sollte, sondern, dass wenn 2 % Gewinn/Rendite ausgeschüttet werden, ebenso die Mitarbeiter eine Prämie erhalten sollten. Aber ich hatte schon einen Gedankenfehler. insofern wäre es ja sinnvoll, einen bestimmten Prozentsatz vom Gewinn festzulegen.

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            • Annegret

              ohne gesetzlicher Grundlage wird es nicht funktionieren, dass Unternehmer freiwillig Ihre Arbeitnehmer am Gewinn beteiligen. Solange nur der Mindestlohn Maßstab ist und Arbeitsplätze Mangelware, hat der Arbeitnehmer keine Handhabe am Erfolg des Unternehmens beteiligt zu werden. Unternehmen, die bestimmte Fachkräfte brauchen, geben jetzt schon Zuwendungen an ihre Mitarbeiter, weil ohne den Mitarbeitern die Firma keinen Erfolg haben würde. Schwierig hier eine allgemeingültige Regelung festzulegen.

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              • Guido Riga

                Betriebe in Genossenschaften umwandeln, dann werden automatisch die Arbeitnehmer an Gewinnen beteiligt! Sowie eine Vermögensbegrenzung von 10 Millionen Euro einführen alles darüber wird 100% versteuert, dabei werden gebundene private Betriebsvermögen automatisch in Genossenschaftsanteile für die Beschäftigten umgewandelt!

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              • Guido Riga

                Eine generelle Vermögens-Obergrenze von 10 Mio. Euro einführen, alles darüber 100% besteuern und gebundene private Betriebsvermögen darüber in Genossenschaftsanteile für die Beschäftigten umwandeln. Das würde die Beschäftigten zu Miteigentümern der "Wirtschaft" machen und es wäre der Einstieg in ein anderes Gesellschaftssystem, in ein Genossenschaftssystem und die Demokratisierung der Wirtschaft. Gemeingüter sollten generell in Gemeinschaftseigentum übergehen

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                • Manfred E aus F

                  Beteiligung auch an den Verlusten?