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Renten

Rolf Trefzer Rolf Trefzer  •  2021-04-12  •    49 Kommentare  • 

Die Rente muss schnellstens umgebaut werden.

Wichtig, dass alle in das gleiche Renensystem einzahlen. 

Vor allem alle Abgeordnete der Länder- und des Bundesparlament. 

Keine Bemessungsgrenze für die Einzahlung. 

Östereichischen System anwenden.

Kommentare (49)


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  • Henk51

    Das Rentensystem muß neu gestaltet werden.
    Alle Bürger, die irgendeinen Lohn, Gehalt, Bezüge oder Einkommen erhalten, sollen einzahlen in ein System je nach Einkommen.
    Bemessungsgrenzen zur Einzahlung sollen wegfallen - wer mehr verdient zahlt mehr.
    Bei der Zuteilung der Rente gibt es eine Obergrenze, sodaß Geringeinzahler mehr ausgezahlt bekommen können - österreichisches Modell.
    Pensionen von Bundestagsabgeordneten müssen selbst eingezahlt werden, es gibt keinen "Automatismus" nach ausscheiden, dafür kann während der Legislatur eine entsprechende Entlohnung erfolgen - also Gleichbehandlung aller "Einzahler" - nur wer einzahlt erhält auch was.
    Die Besteuerung der Renten entfällt - viel zu viel bürokratischer Aufwand - nur weil wenige Beamte Pensionen erhalten, die noch nicht versteuert wurden.
    Die Rente, die ich mir erarbeitet habe muß brutto = netto sein - ohne weiteren Rechenaufwand.
    Ggf. muß Steuergeld zugefügt werden - wie jetzt auch schon.

  • Hans aus R

    Dass 30 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch in Ost- und in Westrente unterschieden wird, ist ein Armutszeugnis unserer seitherigen Regierungen. Dass ein staatliches Rentensystem nicht mehr ausreicht, um allen im Alter ausreichende Bezüge zu sichern, zeigt, dass dieses System, welches woanders nach wie vor funktioniert, systematisch und absichtlich ruiniert worden ist. Wohl nur, um Umsätze und Gewinne an anderer Stelle entstehen zu lassen. Es ist schlicht und ergreifend verlogen, wenn behauptet wird, wir müssen die Rente auf mehrere Säulen verteilen, und die Mehrzahl dieser Säulen sind privater Natur. Selbstverständlich ist es überlegenswert, einen Teil der Altersversorgung über Firmenbeteilgungen zu finanzieren. Aber Modelle über Versicherungsgesellschaften, wie Riester oder Ähnliches, helfen lediglich den Gesellschaften. Profite der Versicherungsnehmer hängen vom Wohl und Wehe der Gesellschaften ab, so etwas kann niemals nachhaltig sein. Das muss immer wieder gesagt werden.

  • P.Keil

    JEDER Berufstätige sollte in die Rentenkasse einzahlen.
    Die Einzahlungen in die Rentenkasse sollten auch nur für die Renten genutzt und nicht "Zweckentfremdet" werden.
    Das Renteneintrittsalter sollte nicht weiter erhöht, sondern wieder gesenkt werden. 45 Berufsjahre sollten reichen, um eine angemessene Rente zu erhalten.

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    • SvenDominic

      Es ist höchste Zeit, alle Menschen in den gleichen Rententopf einzubeziehen. So entsteht echte Verantwortung füreinander und ein ehrliches Gefühl der Solidarität. Das jetzige Rentensystem ist gescheitert, weil es davon ausgeht, dass viel mehr Menschen einzahlen als es Rentenempfänger gibt.
      Leider ist die Kommentarfunktion an eine Zeichenbegrenzung gekoppelt. Eine ausführliche Stellungnahme findet ihr auf meinem Blog: https://svendominic.de/renten/

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      • Uwe Mergel

        Wie wenig wird die Lebensarbeitszeit in Form der Rente gewürdigt, wertgeschätzt, gerade die Arbeit in Berufen, die mies- schlecht und meist nur mit Mindestlohn bezahlt worden sind und werden. Wer schon wenig Einkommen trotz Arbeit und Pendeln hatte, der wird im Alter eben doppelt bestraft, ist es ja gewohnt, mit wenig auszukommen. Und am beste noch bis zum Umfallen in die Kiste arbeiten, da man ja für längeres Leben bestraft werden muss. Ich spüre das jetzt als Altersrentner mit gekürzter Rente sehr, aber sehe auch das Sparen für und bei Mobilität des Pendelns zur und von einer schlecht bezahlten Arbeit. Die Renten müssen wie in anderen Ländern auch steuerlich mit finanziert werden, da muss am Ende des Arbeitslebens viel mehr rauskommen. Dänemark, Österreich, Niederlande sollten da als Vorbilder gelten. Arbeit muss sich einfach für alle Berufe lohnen und gelohnt haben.

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        • Piet Ording

          Ich wäre für eine gänzliche Abschaffung des Rentensystems, da nicht nur ältere Geldprobleme haben. Und bei der Rente geht es ausschließlich um Geld. Ich halte eine Grundversorgung aller Menschen für weit besser. Dann braucht auch niemand in sowas ein zu zahlen, wo für viele ohnehin gar nichts mehr bei raus kommt, weil sie zu früh sterben. Rente und Altersversorgung war gestern, allgemeine Grundversorgung aller ist heute und morgen.

          • Titus

            Sehe ich auch so.

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            • Solidaria

              Genau das ist das Problem. Ein Beispiel: Mein Vater, mittlerweile 60 Jahre alt, hat mit 15 Jahren Schlosser gelernt und bis vor zwei Jahren in dem gelernten Beruf (schwer) gearbeitet. Leider erlitt er vor knapp 1 1/2 Jahren einen Herzinfarkt und ist nun schwer Herzkrank. Er kann in seinem Beruf nicht mehr arbeiten. Er hat aber, mit wenigen Krankheitsausfällen, trotz Arbeitsunfall und Venenleiden zu Ende seiner Berufslaufbahn, fast 44 Jahre hart! gearbeitet. Teilweise, da die kleine Firma, in der er schuften durfte, Fachkräftemangel hatte, bis zu 13 h am Tag! Das alles ist völlig egal. Mein Vater, der wirklich ein Arbeitstier ist und nach der Arbeit noch am eigenen Haus werkelte, bekommt trotz schwerer Erkrankung keine Erwerbsminderungsrente, auch nicht nach einem Widerspruch! Wo leben wir? Er hat seine 45 Arbeitsjahre fast vollendet! Er hat eigentlich, wenn man die Überstunden, die er leisten musste und schlecht bezahlt bekam, dazu rechnet, mehr als die 45 Jahre Verschleiß! Toll!

              • Solidaria

                Die Rentenkasse schrieb meinem Vater, dass er in seinem erlernten Beruf noch 3 h am Tag arbeiten könne, oder als Postbote 6 h am Tag. Obwohl er auf Reha war und entsprechende Dokumente von den Reha-Ärzten bzgl. Rentenantrag erhielt, wurde das alles nicht berücksichtigt.
                Es ist also egal und es ist dumm, wenn man bis zum bitteren Ende schwer arbeitet. Niemand dankt es einem, könnte mein Vater sagen. Er hat ja fast 44 Jahre in die Rentenkasse gezahlt und sich kaputt gewirtschaftet. Nun darf er ALG1 und dann ALG2 bis er mal in Rente kann - sofern die nicht noch auf 70 Jahre Renteneintrittsalter erhöht wird. Ist das erbaulich? Ist das eine Basis für die nächsten Generationen? Ich ärgere mich, wenn ich mir vorstelle, dass in diesem Land seit der Regierungszeit Schröders alles noch schlimmer geworden ist.
                Also ja, Rente abschaffen! https://deinepolitik.aufstehen.de/proposals/204-freie-welt-ordnung-3-forderungen-losung-fur-ein-neues-soziales-system

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              • Annegret

                Ganz genau. Schaue in " mein Grundeinkommen", es wäre eine Möglichkeit.

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              • Wiesheu

                Ja und was machen Die, die ein Arbeitsleben lang als SUB gearbeitet haben und in die Rentenkasse nichts einbezahlen konnten weil
                kein Geld dafür da war. Es gibt zigtausenden Sub Unternehmer die Erbärmlich ausgebeutet werden zum wohle vieler. Diese Leute haben trotz Arbeit keine Rente. In unserer Region (Oberbayern) arbeiten welche für 25€ die Stunde, die können nichts in die Rente oder Krankenversicherung einbezahlen, da ist nix mehr übrig und für das Leben langt es schon zweimal nicht.

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                • Blade

                  Es gibt in Europa genug tragfähige Rentensysteme die man sich ruhig anschauen kann. Das deutsche RS scheint übrigens nicht dazu zu gehören.
                  Warum nicht von anderen lernen und deren Wissensvorsprung nutzen. Wie macht man es woanders und was kommt rum dabei? Müssen wir unbedingt jedesmal das Rad neu erfinden? Können wir uns Eitelkeit in diesem Punkt überhaupt noch leisten?
                  Das bisherige Rentensystem ist doch absehbar pleite und wir retten mit Steuermilliarden Banken, die sich die Hilfsgelder als Boni fürs vollflächige Versagen auszahlen lassen und mit den Jahren tausende Jobs shreddern, während die Rentner langsam auf Katzenfutter umsteigen oder was?

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                  • Gerdo

                    Ich bin auch der Meinung, daß das Rentensystem schnellstens umgebaut werden muß !!!
                    1. Es ist ungerecht, bei einer Rente von unter 2000 € überhaupt Steuern abführen zu müssen.
                    2. Alle müssen prozentual, aber gleich in die Rente einzahlen; da dürfen auch Beamte nicht besser gestellt werden!
                    Eine befreundete Lehrerin sagte, im Vergleich mit ihrer staatlich garantierten Altersabsicherung und meiner Rente von 860 €, sei die ihre unverhältnismäßig hoch und höchst ungerecht. Das beziehe sie auch auf die Krankenversicherung. Diese mickrige Rente erhalte ich nach über 40 Jahren Tätigkeit in Kliniken, zuletzt 24 Jahre als Physiotherapeut. – Ein Ausdruck der gesellschaftlichen Wertschätzung meiner jahrzehntelangen Bemühungen, Menschen u. a. Erleichterung, Stärkung von Widerstandskraft und auch Heilung zu ermöglichen – bei täglichem Einsatz aller meiner Kräfte, Kenntnisse und Möglichkeiten – physisch-mental-psychisch. Das gilt bes. für die unter Tarif entlohnten Physio- und Ergotherapeuten.

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                    • Frank 65

                      Das Problem ist das die Rente von der Politik als Sozialleistung betrachtet wird.
                      Die Kassen Versicherungsfremden Leistungen, wie "Mütterrente" zahlt...
                      -da bleibt eben nichts mehr übrig für Arbeiter, die 50 Jahre Zwangsabgaben entrichten.
                      Auch ich werde nach 50 Arbeitsjahren Vollzeit als Facharbeiter weniger bekommen als ein Penner, der noch nie ein Werkzeug angefasst hat.

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