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Renten

Rolf Trefzer Rolf Trefzer  •  2021-04-12  •    80 Kommentare  • 

Die Rente muss schnellstens umgebaut werden.

Wichtig, dass alle in das gleiche Renensystem einzahlen. 

Vor allem alle Abgeordnete der Länder- und des Bundesparlament. 

Keine Bemessungsgrenze für die Einzahlung. 

Östereichischen System anwenden.

Kommentare (80)


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  • Henk51

    Das Rentensystem muß neu gestaltet werden.
    Alle Bürger, die irgendeinen Lohn, Gehalt, Bezüge oder Einkommen erhalten, sollen einzahlen in ein System je nach Einkommen.
    Bemessungsgrenzen zur Einzahlung sollen wegfallen - wer mehr verdient zahlt mehr.
    Bei der Zuteilung der Rente gibt es eine Obergrenze, sodaß Geringeinzahler mehr ausgezahlt bekommen können - österreichisches Modell.
    Pensionen von Bundestagsabgeordneten müssen selbst eingezahlt werden, es gibt keinen "Automatismus" nach ausscheiden, dafür kann während der Legislatur eine entsprechende Entlohnung erfolgen - also Gleichbehandlung aller "Einzahler" - nur wer einzahlt erhält auch was.
    Die Besteuerung der Renten entfällt - viel zu viel bürokratischer Aufwand - nur weil wenige Beamte Pensionen erhalten, die noch nicht versteuert wurden.
    Die Rente, die ich mir erarbeitet habe muß brutto = netto sein - ohne weiteren Rechenaufwand.
    Ggf. muß Steuergeld zugefügt werden - wie jetzt auch schon.

    • Juliane

      Ich würde bei diesem Thema sogar noch einen Schritt weiter gehen. Sämtliche Sozialversicherungsbeiträge sollten auf jede Art von Einkünften erhoben werden. Neben Lohn und Gehalt sollten auch sämtliche Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitaleinkünfte, Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sowie alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit der Sozialversicherung unterliegen. Die Beitragsbemessungsgrenze gehört natürlich abgeschafft und die Beschränkung auf eine handvoll Krankenkassen wäre sicher auch eine Überlegung wert.

      • Jens Gerloff

        Ich denke hier besonders auch an Spekulationsgewinne ,die ja ohne irgendeine Leistung erzielt werden. Eigentlich sollte es solche leistungslosen Gewinne nicht geben. Da es sie aber gibt , sollten die Profiteure aber auch am Sozialsystem beteiligt werden.

        • Felix

          Ich stimme zu, dass das bisher zu ungleich behandelt wird. Man muss aber beachten, dass man an der Börse auch Geld verlieren kann und den Gewinnen immer ein Risiko gegenüber steht.

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          • Jan

            Was sind denn Deiner Meinung nach Spekulationsgewinne?

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            • Jan

              In was für einem Staat wollt ihr leben?

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              • Jan

                Hallo Gerloff, wenn ich ein Haus kaufe in dem ich mit meiner Familie lebe, kann es passieren, dass es an Wert verliert. Auch mein Auto verliert an Wert, alles was wir kaufen verliert an Wert. Wenn dann ein Ottonormalverbraucher sich VW -Aktien kauft und damit vielleicht in 5 Jahren 8 -10 Prozent Rendite erzielt ist er in Deinem Denken ein Profiteur, der Leistungslose Gewinne einstreicht? und dafür soll er zahlen? In solch einem Staat möchte ich nicht leben. Jeder kann an der Börse handeln. Die wenigsten tun es. Warum eigentlich nicht? Diejenigen die nicht ihr Geld an der Börse anlegen, sind aber diejenigen die sich darüber beschweren das andere "Leistungslose" Gewinne machen. Leistungslos ist es deswegen schon nicht, weil man sich mit dem Thema Börse beschäftigen muss. Stichwort Bildung. Bildung ist niemals Leistungslos. Die Zeit, die viele hier verschwenden um zu diskutieren wie sie die "Reichen" besteuern können, könnten sie in Finanzbildung investieren um ihr Kapital zu vermehren.

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              • Felix

                Sehe ich auch so. Auf Arbeit fallen hohe, progressive Steuern und Sozialabgaben an, auf Kapitaleinnahmen und Mieten nicht. Das setzt negative Anreize. Es sollten alle Einkommen aufsummiert und mit einem einheitlichen Steuersatz besteuert werden.
                Der einzige Punkt, über den man sich Gedanken machen muss, wäre das Risiko, das manche Einkommen mit sich bringen. Es muss berücksichtigt werden, dass man an der Börse auch mal ins Minus kommt oder man eine Wohnung kauft, die dann leer steht. Es sollte aber möglich sein, das ähnlich wie bisher Werbungskosten zu verrechnen.

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                • Jan

                  Hey Juliane wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du gerne, falls es mal wieder Zinsen geben sollte, Sozialversicherungsbeiträge auf die Zinserträge zahlen? Alle Achtung... stellst Dein Geld einer Bank zur Wertschöpfung zur Verfügung und bist dann noch bereit Steuern und Sozialversicherungsbeiträge auf vielleicht 100 Euro Zinseinkünfte zu zahlen? Das ist sehr sozial von Dir. Ich möchte das aber nicht.

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                • Jan

                  Was ist mit den Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Betriebsrenten zahlen? (Automobilindustrie, Chemieindustrie usw,) Dann bekommen diese Mitarbeiter die gesetzliche Rente, die sich nach deren Einkommen errechnet und die Betriebsrente oben drauf, also mehr Rente als Mitarbeiter die in kleineren Unternehmen arbeiten und nicht die Chance auf eine Betriebsrente hatten oder haben. Die Rentner die das Glück hatten bei VW, BMW, Daimler, BASF usw arbeiten zu können haben dann mehr Rente als Mitarbeiter die ähnlich Qualifiziert mit weniger Einkommen in einem kleinen Unternehmen gearbeitet haben, welches keine Betriebsrente zahlen kann. Soll die Rente also vom Glück abhängig gemacht werden? Ist das gerecht?

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                  • Piet Ording

                    Nein, wir brauchen ein vollkommen neues System - was nutzt mir eine Rente, die ich gar nicht mehr erlebe ? Und aufhören zu arbeiten sollte ich können, wann immer ich selbst es für richtig halte. Und was ansparen, anlegen, oder ähnlich, kann auch jeder für sich selbst.

                  • Piet Ording

                    gar keine Abgaben oder Steuern für Erwerbstätige bis zu einem Einkommen von sagen wir 30.000€ pa. Und dann fängt eine Steuer, aus der alles, auch Ärtze finaziert werden, an. Reiche sollten für alles zahlen, somit schließlich gar für sich selbst - Reichtum muß ins adabsurdum geführt werden.

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                  • Hans aus R

                    Dass 30 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch in Ost- und in Westrente unterschieden wird, ist ein Armutszeugnis unserer seitherigen Regierungen. Dass ein staatliches Rentensystem nicht mehr ausreicht, um allen im Alter ausreichende Bezüge zu sichern, zeigt, dass dieses System, welches woanders nach wie vor funktioniert, systematisch und absichtlich ruiniert worden ist. Wohl nur, um Umsätze und Gewinne an anderer Stelle entstehen zu lassen. Es ist schlicht und ergreifend verlogen, wenn behauptet wird, wir müssen die Rente auf mehrere Säulen verteilen, und die Mehrzahl dieser Säulen sind privater Natur. Selbstverständlich ist es überlegenswert, einen Teil der Altersversorgung über Firmenbeteilgungen zu finanzieren. Aber Modelle über Versicherungsgesellschaften, wie Riester oder Ähnliches, helfen lediglich den Gesellschaften. Profite der Versicherungsnehmer hängen vom Wohl und Wehe der Gesellschaften ab, so etwas kann niemals nachhaltig sein. Das muss immer wieder gesagt werden.

                  • P.Keil

                    JEDER Berufstätige sollte in die Rentenkasse einzahlen.
                    Die Einzahlungen in die Rentenkasse sollten auch nur für die Renten genutzt und nicht "Zweckentfremdet" werden.
                    Das Renteneintrittsalter sollte nicht weiter erhöht, sondern wieder gesenkt werden. 45 Berufsjahre sollten reichen, um eine angemessene Rente zu erhalten.

                    • Jan

                      45 Berufsjahre sollten für abhängig Beschäftigte ausreichen, das finde ich auch. Warum soll ein mittelständischer Unternehmer in eine Rentenkasse einzahlen? Ein Unternehmer geht in der Regel nicht in Rente, der betreibt sein Unternehmen bis zum Ende und gibt es vorher an seine Kinder weiter. Wenn ich einen Handwerksbetrieb hätte, würde ich für meine Mitarbeite in die gesetzliche Rente einzahlen. Für mich selber nicht.

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                    • Blade

                      Es gibt in Europa genug tragfähige Rentensysteme die man sich ruhig anschauen kann. Das deutsche RS scheint übrigens nicht dazu zu gehören.
                      Warum nicht von anderen lernen und deren Wissensvorsprung nutzen. Wie macht man es woanders und was kommt rum dabei? Müssen wir unbedingt jedesmal das Rad neu erfinden? Können wir uns Eitelkeit in diesem Punkt überhaupt noch leisten?
                      Das bisherige Rentensystem ist doch absehbar pleite und wir retten mit Steuermilliarden Banken, die sich die Hilfsgelder als Boni fürs vollflächige Versagen auszahlen lassen und mit den Jahren tausende Jobs shreddern, während die Rentner langsam auf Katzenfutter umsteigen oder was?

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                      • Uwe Mergel

                        Wie wenig wird die Lebensarbeitszeit in Form der Rente gewürdigt, wertgeschätzt, gerade die Arbeit in Berufen, die mies- schlecht und meist nur mit Mindestlohn bezahlt worden sind und werden. Wer schon wenig Einkommen trotz Arbeit und Pendeln hatte, der wird im Alter eben doppelt bestraft, ist es ja gewohnt, mit wenig auszukommen. Und am beste noch bis zum Umfallen in die Kiste arbeiten, da man ja für längeres Leben bestraft werden muss. Ich spüre das jetzt als Altersrentner mit gekürzter Rente sehr, aber sehe auch das Sparen für und bei Mobilität des Pendelns zur und von einer schlecht bezahlten Arbeit. Die Renten müssen wie in anderen Ländern auch steuerlich mit finanziert werden, da muss am Ende des Arbeitslebens viel mehr rauskommen. Dänemark, Österreich, Niederlande sollten da als Vorbilder gelten. Arbeit muss sich einfach für alle Berufe lohnen und gelohnt haben.

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                        • Piet Ording

                          Ich wäre für eine gänzliche Abschaffung des Rentensystems, da nicht nur ältere Geldprobleme haben. Und bei der Rente geht es ausschließlich um Geld. Ich halte eine Grundversorgung aller Menschen für weit besser. Dann braucht auch niemand in sowas ein zu zahlen, wo für viele ohnehin gar nichts mehr bei raus kommt, weil sie zu früh sterben. Rente und Altersversorgung war gestern, allgemeine Grundversorgung aller ist heute und morgen.

                          • Titus

                            Sehe ich auch so.

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                            • Solidaria

                              Genau das ist das Problem. Ein Beispiel: Mein Vater, mittlerweile 60 Jahre alt, hat mit 15 Jahren Schlosser gelernt und bis vor zwei Jahren in dem gelernten Beruf (schwer) gearbeitet. Leider erlitt er vor knapp 1 1/2 Jahren einen Herzinfarkt und ist nun schwer Herzkrank. Er kann in seinem Beruf nicht mehr arbeiten. Er hat aber, mit wenigen Krankheitsausfällen, trotz Arbeitsunfall und Venenleiden zu Ende seiner Berufslaufbahn, fast 44 Jahre hart! gearbeitet. Teilweise, da die kleine Firma, in der er schuften durfte, Fachkräftemangel hatte, bis zu 13 h am Tag! Das alles ist völlig egal. Mein Vater, der wirklich ein Arbeitstier ist und nach der Arbeit noch am eigenen Haus werkelte, bekommt trotz schwerer Erkrankung keine Erwerbsminderungsrente, auch nicht nach einem Widerspruch! Wo leben wir? Er hat seine 45 Arbeitsjahre fast vollendet! Er hat eigentlich, wenn man die Überstunden, die er leisten musste und schlecht bezahlt bekam, dazu rechnet, mehr als die 45 Jahre Verschleiß! Toll!

                              • Solidaria

                                Die Rentenkasse schrieb meinem Vater, dass er in seinem erlernten Beruf noch 3 h am Tag arbeiten könne, oder als Postbote 6 h am Tag. Obwohl er auf Reha war und entsprechende Dokumente von den Reha-Ärzten bzgl. Rentenantrag erhielt, wurde das alles nicht berücksichtigt.
                                Es ist also egal und es ist dumm, wenn man bis zum bitteren Ende schwer arbeitet. Niemand dankt es einem, könnte mein Vater sagen. Er hat ja fast 44 Jahre in die Rentenkasse gezahlt und sich kaputt gewirtschaftet. Nun darf er ALG1 und dann ALG2 bis er mal in Rente kann - sofern die nicht noch auf 70 Jahre Renteneintrittsalter erhöht wird. Ist das erbaulich? Ist das eine Basis für die nächsten Generationen? Ich ärgere mich, wenn ich mir vorstelle, dass in diesem Land seit der Regierungszeit Schröders alles noch schlimmer geworden ist.
                                Also ja, Rente abschaffen! https://deinepolitik.aufstehen.de/proposals/204-freie-welt-ordnung-3-forderungen-losung-fur-ein-neues-soziales-system

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                              • Annegret

                                Ganz genau. Schaue in " mein Grundeinkommen", es wäre eine Möglichkeit.

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                              • Jan

                                Wer profitiert von der EU-Osterweiterung? Richtig, die Wirtschaft. Dumpinglöhne und als Folge niedrige u. a. Renten. Die Fleischindustrie hat und in ganz junger Vergangenheit gezeigt wie schlecht Mitarbeiter (Arbeits-Migranten) behandelt werden. Das ist m. E. der Ansatz um eine Wende herbeizuführen. In Teilen passiert das ja auch schon, durch Abschaffung der Werkverträge, Mindestlohn auch für Saisonarbeiter etc. Das reicht aber nicht aus. Es ist ein langer Prozess an dem gearbeitet werden muss.

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                                • Wiesheu

                                  Ja und was machen Die, die ein Arbeitsleben lang als SUB gearbeitet haben und in die Rentenkasse nichts einbezahlen konnten weil
                                  kein Geld dafür da war. Es gibt zigtausenden Sub Unternehmer die Erbärmlich ausgebeutet werden zum wohle vieler. Diese Leute haben trotz Arbeit keine Rente. In unserer Region (Oberbayern) arbeiten welche für 25€ die Stunde, die können nichts in die Rente oder Krankenversicherung einbezahlen, da ist nix mehr übrig und für das Leben langt es schon zweimal nicht.

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                                  • Jürgen Krupp

                                    Wir haben einen Vorschlag zu diesem Thema veröffentlicht. Bitte unterstützt uns mit eurer Stimme.
                                    Die Rente muss den Lebensstandard sichern
                                    Die Grundsicherung im Alter wird auf mindestens € 650 bzw € 1100 erhöht.
                                    Tatsächliche Wohnkosten werden erstattet.
                                    Die Rente muss 80% des Einkommens betragen.
                                    In die Rentenkasse muss mehr Geld fließen.

                                    https://deinepolitik.aufstehen.de/proposals/281-die-rente-muss-den-lebensstandard-sichern

                                  • Gerdo

                                    Ich bin auch der Meinung, daß das Rentensystem schnellstens umgebaut werden muß !!!
                                    1. Es ist ungerecht, bei einer Rente von unter 2000 € überhaupt Steuern abführen zu müssen.
                                    2. Alle müssen prozentual, aber gleich in die Rente einzahlen; da dürfen auch Beamte nicht besser gestellt werden!
                                    Eine befreundete Lehrerin sagte, im Vergleich mit ihrer staatlich garantierten Altersabsicherung und meiner Rente von 860 €, sei die ihre unverhältnismäßig hoch und höchst ungerecht. Das beziehe sie auch auf die Krankenversicherung. Diese mickrige Rente erhalte ich nach über 40 Jahren Tätigkeit in Kliniken, zuletzt 24 Jahre als Physiotherapeut. – Ein Ausdruck der gesellschaftlichen Wertschätzung meiner jahrzehntelangen Bemühungen, Menschen u. a. Erleichterung, Stärkung von Widerstandskraft und auch Heilung zu ermöglichen – bei täglichem Einsatz aller meiner Kräfte, Kenntnisse und Möglichkeiten – physisch-mental-psychisch. Das gilt bes. für die unter Tarif entlohnten Physio- und Ergotherapeuten.

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