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Medizinische Versorgung aus Steuern ohne Versicherung

Piet Ording Piet Ording  •  2021-04-06  •    18 Kommentare  • 
Medizin für alle
Medizin für alle

Niemand sollte "versichert" sein müssen, um auch zum Atzt gehen zu können, sondern einfach so hin gehen können. Was ist das für eine verquere Logig, das Du versichert sein muß, um medizinisch versorgt werden zu können. Bei Drogen, oder sonstigen Süchten, sollte dies ebensowenig ein Thema sein. Wer sich unwohl fühlt, körperlich, oder seelich, sollte einen Arzt aufsuchen und behandelt werden können.

Kommentare (18)


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  • Bürger999

    Unser Krankenkassensystem (GKV/PKV) gibt es doch nur, um Zweiklassenmedizin zu ermöglichen!
    Da jeder sich pflichtversichern muss, kann man genausogut die Grundversorgung gleich über Steuern finanzieren, dann fällt niemand aus der Versicherung, die Last kann leichter gerecht verteilt werden, Kleinverdiener, zB kleine Selbstständige, werden nicht von Versicherungsbeiträgen erdrückt und die Verwaltung wird um vieles einfacher.
    Weiterführende Zusatzversicherungen kann man ja erlauben, aber es kann nicht sein, dass Menschen durch Krankheit ruiniert oder nicht versorgt werden.

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    • coer

      Als pragmatische Schritte dahin:
      1: Auflösung von TK,AOK, Ersatz durch eine Versicherung. PV, Beamte gehören dazu.
      2: Parallel Beiträge mindern..... und Gegenfinanzierung aufbauen.
      3: Neue ethische Vision entwickeln

    • Jürgen Krupp

      Hallo Piet,
      irgendwie müssen die Leistungen des Gesundheitssystem doch bezahlt werden.
      Ich finde die Finanzierung unseres Gesundheitssystems sehr sozial. Bei gleichem Leistungsanspruch zahlt jeder 7,7 % seines Einkommens in die Versicherung.
      Wo ist dein Problem?
      Grüße Jürgen

      • Solidaria

        Das Problem ist, wenn jemand z.B. aus diversen Gründen keinen Lohn bekommt, die Krankenversicherung aus eigenen Tasche zahlen muss. Da schlagen 170 Euro im Monat zu buche. Für jemanden, der kein Geld erhält, auch nicht durch ALG2, der kann das gar nicht finanzieren. Doch es gibt eine Pflichtversicherung. D. h. man muss diesen Pflichtanteil zahlen oder man macht dazu noch Schulden. Diese Schulden werden vom Zoll eingetrieben. Sozialstaat geht anders!
        https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/soziales/nicht-krankenversichert-nachzahlung-andere-folgen

        • Solidaria

          Als Arbeitnehmer habe ich den Vorteil, dass ich und mein AG an meine Krankenkasse zahlt. Als Hartz4-Empfänger bekomme ich die Krankenkasse bezahlt, außer ich habe selbst ein zuvor bestehendes Arbeitsverhältnis gekündigt, dann bin ich für drei Monate gesperrt und muss mich auch selbst an den Krankenkassenkosten beteiligen, erst nach der Sperre und wenn ich schön mitspiele wird eine gewisse Leistung - auch die der Zahlung der Krankenkasse - gebilligt. Die Ärmsten trifft es aber am heftigsten! Man kann also nicht nicht Krankenversichert sein, denn es gibt seit 2007 eine Pflicht. Diese macht den Ärmsten der Armen zum Sündenbock. Der muss selbst zahlen und wenn er es nicht kann alles Verpfänden lassen und am Besten gleich auf der Straße schlafen!

          • Solidaria

            Achso, ich muss noch korrigieren, dass man natürlich auch mit Lohn Selbstzahler sein kann. Z.B. wenn man einen Minijob hat und damit keine Sozialabgaben, ist man auch gezwungen seine Krankenversicherung komplett selbst zu zahlen. Bei einem Verdienst von 450 Euro 170 Euro abgezogen sind noch 280 Euro zum Leben übrig. Warum wird da das Einkommen nicht heran gezogen und in solchen Fällen nicht eine kostenfreie Versicherung gewährt? Achja, ich vergaß, man kann sich ja familienversichern. D.h. abhängig machen von anderen Menschen, dann kann man kostenfrei Versichert sein, wenn man zu wenig hat und kein Hartz4-Gegängel mitmachen möchte.

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        • Piet Ording
          Piet Ording  •  Verfasser  •  2021-04-22 01:36:28

          Hall Jürgen,

          irgendwie ist gut - Deutschland, als nur ein Beispielland, hat nun wirklich ausreichend Ressourcen, aus denen es ermöglicht, oder bezahlt werden könnte. Aber es sollen endlich mal die reichen, statt jene, die wenig bis gar nichts haben, zahlen. Niemand sollte selbst direkt für eine Versicherung zahlen müssen, sondern es sollte vollständig Steuerfinanziert werden. Mein Problem ist da, das es viel Menschen, und teils gar deutsche gibt, die nicht zum Arzt gehen können, weil sie nicht versichert sind. Dabei kann unser Land sich das 10x leisten - diese kosten zu tragen. Deswegen machen es viele Ärtze wohl auch schon freiwillig - aber das reicht eben nicht. Niemand müsste versichert sein müssen dafür !

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          • Piet Ording
            Piet Ording  •  Verfasser  •  2021-05-13 10:41:23

            erstens zahlen das nur AN bis zu einem Einkommen von maximal 50, oder 60 Tausend JE, und zweitens, warum sollte jemand überhaupt dafür zahlen müssen - das nenne ich nicht gerade sozial, wenn immer jene für alles zahlen sollen, die eh schon wenig haben. und 7% für jemand, der wenig hat, ist viel, für jemand der viel hat, fast nichts.

            Mein Problem ist die ungerechte soziale Verteilung
            Grüße zurück Pete

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            • Jürgen Bauer

              Das Problem ist, dass die Besserverdiener und wirklich Wohlhabenden sich aus dem Sozialsystem ausklinken und sich Privat versichern können. Nur noch 27% der Gehaltsempfänger zahlen in die Sozialsysteme ein, viele verdienen nicht genug, die Reichen sichern sich privat ab. Weiterhin besorgt die Beitragsbemmessungsgrenze tatsächlich eine Obergrenze der Beiträge zur Sozialversicherung für Großverdiener.

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            • Piet Ording
              Piet Ording  •  Verfasser  •  2021-04-06 10:53:59

              Jeder Mensch muß bei unwohlsein auch zum arzt gehen und sich behandeln lassen können. Was soll das mit einer Versicherung dafür - dann muß ja wieder der finanziell kleine Mann alles bezahlen - schluß damit.

              • Subculture

                Klar sehe ich genauso. Es sollte alles aus einem Topf bezahlt werden und Menschen die zu wenig verdienen/Selbständige nichtdazu gezwungen sein hohe Abgaben zu Zahlen. Menschen die beiträge nicht zahlen könnten sollte einfach durch Vermögende subventioniert werden, damit sich niemand um seine Versicherung gedanken machen muss. Man muss aber auch verstehen das unsere jetzige Politik das ja auch so gewollt hat wie es im Moment läuft... und leider auch ein Teil der Bevölkerung dazu beigetragen hat.

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                • Helga Lemme

                  Auch ein steuerfinanziertes Gesundheitwesen bezahlen wir doch alle. Eine gewisse Anspruchsberechtigung auf eine Leistung sollte schon gegeben sein. Aber auf alle Fälle wäre eine einheitliche Gesundheitskasse für alle gemeinsam gerecht.

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                • Krappweis

                  Genauso wie in die Rente zahlt jeder Bürger, bezogen auf sein Einkommen, Vermögen in die GKV und Pflegeversicherung ein. Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze. Gesundheitliche Versorgung liegt in der kommunalen Verantwortung. Privatisierung der gesundheitlichen Versorgung steht im Widerspruch zur sozial Verantwortung.

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                  • Peter M.

                    Dennoch ist doch alles sowieso nur ein absurdes Spiel. Wenn Sie einmal alles hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun hat und unser Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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                    • Jann-O. Backhaus

                      Die Theorie dazu ist ja richtig. Aber Länder, die dies haben, haben auch ihre versteckten Gruppen (China...), es wrde nur den um: 17 Uhr ist Feierabendarzt fördern (so sind die Menschen).
                      Ich wäre für ein duales System:A)man hat z.B. 200.000 € lebenslang für Therapien (da kann jeder selbst entscheiden, ob er es für KG ausgibt oder für große Operationen spart usw.) B) Versicherungen in Stufen nach Gusto: nur Notfall+Vorsorge, nur Notfall, ....

                      • Piet Ording
                        Piet Ording  •  Verfasser  •  2021-04-22 01:39:38

                        Deutschland, China und solche Länder haben reichlich - selbst die gesamte Welt könnten wir versorgen - wenn wir nur 5, oder 10 der reichsten Ländern nähmen, um ihre Ressourcen zu bündeln, und wir könnten die gesamte Welt gesunden, wo es medizinisch möglich ist. Aber - dummerweise - scheint das ja gar nicht gewollt zu sein, weil es sein riesen Millardengeschäft ist, und das wollen viele nicht missen - auf kosten der Gesundheit vieler. Da geht man lieber über leichen, als an sein Vermögen und den möglichen Machtverlust.

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                        • Piet Ording
                          Piet Ording  •  Verfasser  •  2021-05-13 10:43:15

                          naja, nur einer braucht dies gar nicht, und andere brauchen ein vielfaches davon - das ist schlecht. Jedem sollte das zukommen lassen werden, was man braucht.

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