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Wasser nur aus der Leitung

Birgit Birgit  •  2021-04-01  •    7 Kommentare  • 

In Deutschland noch kein Thema, das das nackte Überleben bedroht, ist der unkontrollierte Wasserverbrauch von Industrie und Landwirtschaft in anderen Regionen exakt das.

Wir sollten eine Vorreiterrolle übernehmen, oder uns Vorreitern anschliessen.

Es darf nicht sein, dass Menschen das lebensnotwendige Element von Firmen entzogen wird, um es dann verpackt teuer zum Kauf anzubieten.

Natürlich dürfen Firmen und die Landwirtschaft Wasser verbrauchen.

Dies soll aber nicht unkontrolliert aus "eigenen" Brunnen bezogen werden, wenn der Alllgemeinheit dadurch Schaden entsteht.

Es muss abschaltbar sein, wenn ein Unternehmen Grundwasser zur Gewinnmaximierung bezieht und dadurch der Region schadet.

Ich bin kein Politiker, es ist eine Idee.

Für weiterführende Gedanken oder Korrekturen wäre ich dankbar.

Kommentare (7)


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  • Faulkater

    Ich weiß nicht, wohin die Diskussion an dieser Stelle führen soll? Natürlich gibt es Gegenden in dieser Welt, wo Wasser missbrächlich abgezweigt wird. In Spanien, wo zur Bewässerung des Gemüseanbaus Tiefrunnen gebohrt werden, aberdas Umland langsam vertrocknet. Oder die Avocado-Plantagen in Chile. Aber in Deutschland gibt es wohl kaum Wassermangel, und wenn, dann über kurze Zeiträume in trockenen Sommern. Hier ist aber das Klima das Hauptproblem, nicht die Industrie und erst recht nicht die Getränkeindustrie. Natürlich sollten wassersparende Technologien eingesetzt werden, und natürlich ist es besser, Leitungswasser zu trinken als Wasser aus Flaschen. Aber niemand sollte dem Hobbygärtner verbieten, sein Gemüse mit gesammelten Regenwasser oder mit Wasser aus dem eigenen Brunnen zu bewässern. Das die Trinkwasserversorgung der Wohnhäuser in kommunale Hand gehört (und nicht privatisiert werden darf), versteht sich von selbst.

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    • Uwe Mergel

      Wasser- Trinkwasser wird immer knapper auf dieser Erde, es ist ein strategischer Rohstoff. Es gab Kriege um Wasser und es wird auch weiter zu Konflikten auch um Wasser kommen. Wasser- Trinkwasser ist besonders knapp in Ballungsregionen, wo Mensch und Industrie Wasser in Massen benötigen und leider auch verschwenden. Wasser wird immer teurer, muss aber für alle Menschen verfügbar und bezahlbar bleiben. Ich finde es schlimm, gerade mit Trinkwasser, im Inland und Ausland ausgebeutet, Geschäfte zu machen oder machen zu wollen, das muss unterbunden werden. Das Wasser, besonders Trinkwasser ist vom Staat zu kontrollieren und zu beaufsichtigen, Geschäfte, Profit- und Gewinnsucht mit Wasser und Trinkwasser sind zu unterbinden. Wasserverbrauch und Bereitstellung für Menschen, Firmen und Landwirtschaft sind vom Staat zu lenken und zu koordinieren. Private Brunnen sind nach und nach abzuschaffen, durch Wasserleitungen zu ersetzen.

    • Peter M.

      Dennoch ist doch alles sowieso nur ein absurdes Spiel. Wenn Sie einmal alles hinterfragen, erkennen Sie deutlich, dass diese mit der wahren Welt / Natur absolut nichts zu tun hat und unser Gehirn nur irgendwelche Primärdaten wiedergibt. Politik / Demokratie / Wirtschaft / Geldabhängigkeit / das Monopoly um den Planeten Erde und seine Geschöpfe wurden uns nur andressiert bzw. falsch vorgelebt. Als Baby waren wir noch völlig „normal“. Unser Gehirn ist manipuliert und wurde in dieses „Spiel“ interniert. Siehe auch unter „Das Universum und die Dummheit des Menschen,...“

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      • JJK

        Ähnlich wie beim Strom fände ich eine günstige monatliche Mindestmenge für Privatpersonen gut. Alles darüber hinaus sollte deutlich teurer sein. Das wäre sozial gut, weil es entlasten würde. Und es könnte ökologisch gut sein, weil es einen Sparanreiz schaffen würde.
        Für Unternehmen braucht es keine günstige Mindestmenge. Die sollen zahlen, was es kostet, und je mehr Wasser sie verbrauchen, desto teurer sollte es werden, um Innovationsdruck hin zu wassersparenden Technologien und Verfahren zu erzeugen.
        Unternehmen, die Grund-/Trinkwasser weiterverarbeiten, um sprudelndes Mineralwasser, Softgetränke oder Bier daraus zu erzeugen, dürfen die allgemeine Trinkwasserversorgung nicht gefährden. Sonst ist ihnen das Nutzungsrecht zu entziehen und Strafen müssen verhängt werden (proportional zum weltweiten Jahresumsatz).

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        • pehausbeh

          Bin ich dagegen, das Wasser insbesondere in Berlin ist stark belastet, in Krisenzeiten (z.b. bei einem Blackout) würde niemand mehr Zugang zu Wasser haben und innerhalb von wenigen Tagen sterben.

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